Der Autozulieferer ZF stellt seine Produktion um. Foto: dpa/Felix Kästle

Der Technologiekonzern und Automobilzulieferer ZF aus Friedrichshafen gibt die Entwicklung von Komponenten für Verbrenner auf. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Friedrichshafen - Der Autozulieferer ZF wird künftig keine Antriebskomponenten mehr entwickeln, die nur für Fahrzeuge mit reinen Verbrennungsmotoren geeignet sind. Aus den bisherigen zwei Divisionen Pkw-Antriebstechnik und E-Mobility soll ein einziger Bereich werden, in dem für die Elektrifizierung von Auto-Antrieben alle Kompetenzen gebündelt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Man wolle mit dieser Änderung der Konzernstruktur den Wandel hin zum Plug-in-Hybrid und zu elektrischen Antrieben vorantreiben.

Geleitet werden soll die neue Division vom 1. Januar 2021 an von dem bisherigen Chef der Pkw-Antriebstechnik, Stephan von Schuckmann. Er wird außerdem auf ZF-Vorstand Michael Hankel folgen, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, und in den Vorstand aufrücken.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: