Angelique Kerber steht bei den Australien Open in Runde drei. Foto: AP/Andy Brownbill

Angelique Kerber steht bei den Australian Open in der dritten Runde und kämpft wie Julia Görges um den Einzug ins Achtelfinale. Ihre Tennis-Kollegin Laura Siegemund verabschiedete sich gegen eine Mitfavoritin aus dem Turnier.

Melbourne - Angelique Kerber hat mit einem ungefährdeten Sieg bei den Australian Open die dritte Runde erreicht. Die 32 Jahre alte Kielerin gewann am Donnerstag in Melbourne gegen die australische Außenseiterin Priscilla Hon 6:3, 6:2. Ihre 21 Jahre alte Gegnerin war nur dank einer Wildcard ins Hauptfeld des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres gekommen und noch kein ernsthafter Härtetest.

„Ich habe versucht, mein Spiel zu spielen, mich gut zu bewegen und die Bälle zurückzubringen“, sagte Kerber im Siegerinterview in der Margaret-Court-Arena. „Es ist schön, zurück zu sein.“ Vor vier Jahren hatte Kerber in Melbourne sensationell ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Nun wolle sie nur von Runde zu Runde schauen, sagte sie.

Kerber spielt jetzt am Samstag gegen Swetlana Kusnezowa aus Russland oder Camila Giorgi aus Italien. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin ist damit die zweite deutsche Tennisspielerin mit der Chance auf den Einzug ins Achtelfinale neben Julia Görges, die schon am Mittwoch den Drittrunden-Einzug perfekt gemacht hatte.

Aus für Laura Siegemund

Laura Siegemund verpasste dagegen eine Zweitrunden-Überraschung gegen die Weltranglisten-Zweite Karolina Pliskova. Die 31-jährige Schwäbin führte zwar mit 3:1 im ersten Satz, unterlag der tschechischen Mitfavoritin aber 3:6, 3:6.

Kerber hatte gegen die unerfahrene Hon anfangs Probleme, als sie mit 0:2 zurücklag und zunächst unzufrieden wirkte. Dann jedoch bekam die ehemalige Weltranglisten-Erste das Duell mit der zu fehlerhaft agierenden Nummer 139 der Welt in den Griff.

Oberschenkelprobleme und ein schwacher Saison-Auftakt hatten bei Kerber für Zweifel gesorgt. Wie zum Auftakt gegen die italienische Grand-Slam-Debütantin Elisabetta Cocciaretto konnte Kerber ihre Pflichtaufgabe aber erledigen.

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