Ein Professor hat in Amerikanisch-Samoa eine ungewöhnliche Vorlesung gehalten – als Hologramm. (Symbolfoto) Foto: Petrovich12 - Adobe Stock

Was man immer mal wieder in Filmen sieht, ist im Pazifik nun Realität. Studenten auf Amerikanisch-Samoa werden dort in einer Vorlesung von einem Professor unterrichtet, der sich 4000 Kilometer entfernt aufhält.

Stuttgart - Etwas gewöhnungsbedürftig sieht es schon aus, wenn Chris Shuler seine Vorlesung in Amerikanisch-Samoa hält. Denn der Wissenschaftler ist nicht physisch vor Ort. Er spricht aber auch nicht via Telefonkonferenz. Und er ist auch auf keinem Bildschirm zu sehen. Nein, er steht dreidimensional vor seinen Studenten. Als Hologramm.

Shuler hielt diese Woche nun seine erste Vorlesung auf dem sogenannten HoloCampus, wie „Spiegel Online“ berichtet. Zeitgleich befand er sich an der Universität Hawaii in Honolulu, also gute 4000 Kilometer entfernt. Uni-Professor David Lassner war bei der Premiere natürlich auch dabei. „Der HoloCampus ermöglicht einen außergewöhnlichen neuen Ansatz bei einem Fernstudium“, sagte er.

Was sonst noch erzählt wurde und wie die ungewöhnliche Vorlesung in Bewegtbildern aussah, kann man sich im Video anschauen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: