Bei den Terroranschlägen auf das Konzerthaus „Bataclan“ starben zahlreiche Besucher. Jetzt soll das Attentat verfilmt werden. Foto: EPA

Die Anschläge auf den Pariser Konzertclub „Bataclan“ waren ein Einschnitt für Frankreich. Jetzt soll der traumatische Terrorakt verfilmt werden – mit Fördergeldern des Bundes.

Berlin - Die Verfilmung des Terroranschlags auf den Pariser Konzertclub „Bataclan“ wird von der deutschen Spielfilmförderung unterstützt. Das Projekt „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ von Kilian Riedhof basiert auf dem gleichnamigen Buch von Antoine Leiris über den Anschlag am 13. November 2015. Der Film wird aus Mitteln von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) mit 500 000 Euro gefördert.

130 Menschen kamen bei den Anschlägen ums Leben

Der Angriff von IS-Kämpfern gilt als Tiefpunkt des in Frankreich von Terroranschlägen geprägten Jahres 2015. Bei dem Angriff auf das „Bataclan“, zahlreiche Restaurant und Bars sowie vor dem Stade de France, wo die Fußballmannschaften Frankreichs und Deutschlands gegeneinander spielten, wurden 130 Menschen von Terroristen getötet.

Der Film ist eines von acht Vorhaben, die nach Angaben vom Montag unterstützt werden. Zusammen mit drei Drehbuchförderungen fließen insgesamt 4,24 Millionen Euro in die Projekte. Grütters folgt damit der Empfehlung der Jury für die Spielfilmförderung.

Weitere Projekte werden gefördert

Zu den geförderten Projekten gehören neue Filme der Regisseure Christian Petzold („Undine“, 500 000 Euro) und Angelina Maccarone („Klandestin“, 800 000 Euro). Dominik Graf wird bei der Verfilmung des Romans „Fabian“ von Erich Kästner mit 750 000 Euro unterstützt.

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