Angriff in Hurghada Zwei tote Urlauberinnen nach Messerattacke

Von red/AFP 

In Ägypten sind Touristen angegriffen worden (Symbolbild). Foto: dpa
In Ägypten sind Touristen angegriffen worden (Symbolbild). Foto: dpa

Am Roten Meer sind Touristen bei einem Messerangriff verletzt worden. Der Angreifer sei festgenommen worden, teilte das ägyptische Innenministerium mit.

Kairo - In Ägypten sind bei zwei Angriffen auf Touristen und Sicherheitskräfte am Freitag mehrere Menschen getötet worden. An einem Strand in dem beliebten Urlaubsort Hurghada am Roten Meer habe ein Angreifer mit dem Messer mehrere Urlauber angegriffen und verletzt, teilte das ägyptische Innenministerium auf seiner offiziellen Facebookseite mit. Die ägyptische Nachrichtenseite „Al-Masry al-Youm“ berichtete von zwei getöteten ukrainischen Touristen und berief sich auf Sicherheits- und medizinische Kreise. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

Bei den Verletzten soll es sich dem Bericht zufolge um Urlauberinnen unter anderem aus Armenien und Tschechien handeln. Die Agentur Interfax berichtete am Freitag mit Verweis auf das russische Konsulat von einer verletzten russischen Touristin. Das Innenministerium in Kairo sprach zunächst von insgesamt sechs Verletzten unterschiedlicher Nationalität.

Mit Messer an Strand geschwommen

Der Angreifer sei mit dem Messer an den Strand geschwommen und habe dann die Touristen attackiert, teilte das Ministerium mit. Der Angreifer sei festgenommen worden. Sein Motiv war zunächst unklar.

Außerdem wurden am Freitag in der Nähe von Kairo fünf Polizisten bei einem Angriff auf einen Kontrollpunkt getötet. Maskierte Angreifer hätten die Polizisten am Morgen in der Provinz Gizeh in Al-Badraschein rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kairo beschossen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Zwei Polizisten und drei Rekruten seien getötet worden. Zunächst bekannte sich niemand zu diesem Angriff.

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Jahr 2013 kommt es in Ägypten immer wieder zu Angriffen auf Sicherheitskräfte.

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