Dieter Gummer wurde von einem Unbekannten brutal zusammengeschlagen. Foto: picture alliance/dpa/Dany Schleicher

Im Juli attackierte ein Unbekannter den Hockenheimer OB Dieter Gummer im Hof seines Hauses. Er lag tagelang auf der Intensivstation. Nun hat sich die Polizei zu den Ermittlungen geäußert.

Ludwigshafen/Hockenheim - Gut zwei Monate nach einer Attacke auf den damaligen SPD-Oberbürgermeister von Hockenheim, Dieter Gummer, steht die Polizei nach eigenen Angaben vor dem Abschluss der Ermittlungen. „Wir haben zahlreiche Hinweise abgearbeitet, aber keinen Tatverdächtigen ermitteln können“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen am Mittwoch.

Die Akte werde vermutlich in den nächsten Wochen der Justiz im pfälzischen Frankenthal übergeben. „Die Staatsanwaltschaft prüft dann, ob sich nicht doch noch ein Ansatz ergibt“, teilte der Sprecher mit. Allerdings habe auch die ausgesetzte Belohnung von 5000 Euro nicht zu einem entscheidenden Hinweis geführt. Auch der SWR hatte über den aktuellen Stand der Ermittlungen berichtet.

Gummer war am 15. Juli im Hof seines Hauses in Böhl-Iggelheim von einem Unbekannten niedergeschlagen worden. Der heute 68-Jährige erlitt Prellungen, Gehirnblutungen sowie einen Kieferbruch. Er lag tagelang auf der Intensivstation und war vier Wochen in stationärer Behandlung. Der Politiker war seit 2004 Oberbürgermeister von Hockenheim und Ende August planmäßig in den Ruhestand gegangen.

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