Die neue Filiale von McDonald’s befindet sich direkt neben dem Vatikan. Foto: dpa

Der Fast-Food-Riese McDonald’s hat eine neue Filiale eröffnet – und zwar nur wenige Meter vom Petersplatz in Rom entfernt. Das verärgert einige Kardinäle.

Rom - Trotz Protesten von Anwohnern und Kardinälen hat die umstrittene Filiale von McDonald’s direkt am Vatikan eröffnet. Kurz vor Silvester konnten sich Touristen nun wenige Meter vom Petersplatz in Rom entfernt Hamburger und Pommes kaufen. Die Fast-Food-Filiale befindet sich in einem Gebäude des Kirchenstaates, der die Räume vermietet. Das hatte auch einige Kardinäle verärgert.

Einen Steinwurf davon entfernt lebte auch Joseph Ratzinger, bevor er zum Papst Benedikt XVI. gewählt wurde. Heute residiert in dem Gebäude im Borgo Pio unter anderem der deutsche Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller. Statt einer Burgerbraterei hätte der Vatikan dort lieber ein soziales Zentrum einrichten sollen, monierten Kritiker.

Bei der vatikanischen Güterverwaltung Apsa hieß es jedoch, man könne die Aufregung nicht verstehen. McDonald’s äußerte sich damals nicht zu der Kritik.

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