Allianz-Neubau in Stuttgart-Vaihingen Initiative macht erneut gegen Allianz mobil

Von Thomas Krämer 

Reinhard König (re.) ist Sprecher der Initiative Vaihingen ökologisch sozial. Foto: Krämer
Reinhard König (re.) ist Sprecher der Initiative Vaihingen ökologisch sozial. Foto: Krämer

Gegner des Allianz-Neubaus in Stuttgart-Vaihingen wollen auch juristisch gegen den Versicherungskonzern vorgehen.

Vaihingen - Der geplante Neubau der Allianz an der Heßbrühlstraße stößt in Stuttgart-Vaihingen nach wie vor auf Widerstand. Beim Aktionstag „Stoppt die Allianz-Pläne“ hat die Initiative Vaihingen ökologisch sozial (VÖS) am Samstag an drei Stellen im Ort Unterschriften gesammelt. Allein am Vormittag kamen mehr als 500 zusammen.

„Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir das Projekt noch verhindern können“, sagte der VÖS-Sprecher Reinhard König und kündigte an, juristisch gegen das Vorhaben vorzugehen. Für ihn sprechen mehrere Gründe gegen den Neubau. Zum einen würde damit eine Kaltluftschneise bebaut – „und das in Zeiten der Klimaerwärmung“. Zudem befürchtet er eine höhere Verkehrsbelastung, da die 4500 Mitarbeiter, für die der Komplex ausgelegt ist, sicher nicht alle mit Bus und Bahn kommen würden.

Der Stadt werfen Reinhard König und seine Mitstreiter vor, Großkonzernen wie der Allianz den roten Teppich auszurollen. „Während diese ihre Profite steigern, haben Einwohner und Umwelt sämtliche Nachteile.“ Nicht zuletzt hält er das Projekt für unsozial, da dafür Wohnungen geopfert werden müssten.

Redaktion Vaihingen

Ansprechpartner
Rüdiger Ott und Alexandra Kratz
vaihingen@stz.zgs.de

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