Stuttgarts Volleyballerinnen um Krystal Rivers (Mitte) haben am Ende Grund zu jubeln. Foto: Baumann

Nach Anlaufschwierigkeiten haben die Bundesliga-Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart den USC Münster mit 3:1 besiegt. Eine Glanzleistung war es nicht.

Stuttgart - Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgarter haben am Donnerstagabend gegen den USC Münster den zwölften Sieg in der Bundesliga eingefahren. Nach einem Fehlstart im ersten Satz bringen drei Wechsel die Wende beim Tabellenführer, der mit 3:1 (20:25, 25:16, 25:16, 25:16) gewinnt.

Veränderte Startaufstellung

Im Vergleich zum klaren 3:0-Erfolg gegen den VfB Suhl änderte MTV-Trainer Tore Aleksandersen seine Startaufstellung auf drei Positionen. Jenna Rosenthal, Dora Grozer und Pia Kästner durften ran. Die neuformierten Stuttgarterinnen taten sich in der heimischen Scharrena schwer. In einer Auszeit sprach Aleksandersen die Mängel seines Teams schonungslos an. Der Aufschlag sei „eine Katastrophe“, wütete der Norweger, die Statistiken bestätigten ihn. Sechs Aufschlagfehler leistete sich der MTV im ersten Satz, zudem wackelte die Annahme bedenklich. Die Folge: die Gäste aus Münster sicherten sich den Durchgang mit 25:20.

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Nach den deutlichen Worten ließ Tore Aleksandersen Taten folgen – mit der Rückkehr zu seiner Stammformation. Zuspielerin Athina Papafotiou, Außenangreiferin Michaela Mlejnková und Juliët Lohuis im Mittelblock brachten mehr Stabilität. Obwohl die Stuttgarterinnen nicht glänzten, genügte die individuelle Qualität in den Sätzen zwei bis vier, um den USC zu dominieren. „Das war heute sicherlich keine Glanzleistung von uns. Unsere zweite Reihe muss noch zulegen“, sagte Sportdirektorin Kim Renkema, „aber die drei Punkte zählen.“ Den nächsten Auftritt haben die Stuttgarterinnen am Samstag, 30. Januar, bei Nawaro Straubing.

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