Autos fahren am Drackensteiner Hang auf der A8 über die Drachenlochbrücke. Foto: dpa/Marijan Murat

Flotte Fahrt zwischen Stuttgart und München – am Drackensteiner Hang auf der A8 kann man davon nur träumen. Dauerstaus ärgern auch die Menschen in umliegenden Gemeinden. Doch der sechsstreifige Ausbau trifft auf Widerstand.

Stuttgart/Gruibingen - Gegen Pläne für einen sechsstreifigen Neubau der Autobahn 8 am Albaufstieg sind mittlerweile rund 3000 Einwendungen erhoben worden. Davon beruhe ein großer Teil auf Unterschriftenaktionen, teilte das Regierungspräsidium Stuttgart mit. Schwerpunkte der privaten Einwendungen seien insbesondere die Streckenführung der vorgesehen neuen Trasse sowie der Lärmschutz und die Gestaltung der Anschlussstelle Hohenstadt.

Der Albaufstieg sowie der Albabstieg gelten als das schwierigste Nadelöhr beim Ausbau der A8 zwischen den Landeshauptstädten Stuttgart und München. Dort kommt es immer wieder zu langwierigen Staus. Auf beiden Seiten verengt sich die inzwischen teils sechsstreifig ausgebaute A8 auf die zwei engen Fahrspuren, deren Bau 1937 (Abstieg) und 1957 (Aufstieg) fertiggestellt worden war.

Die wichtigsten Einwendungen sollen an diesem Donnerstag bei einem öffentlichen Erörterungstermin angesprochen werden, zu dem das Regierungspräsidium in die Gemeinde Gruibingen (Kreis Göppingen) am Nordrand des Albaufstiegs eingeladen hat. Von der Auswertung der Einwendungen hängt auch ab, wann das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden kann. Danach werden dann bis zur Fertigstellung noch etwa acht Jahre veranschlagt.

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