Beim Sieg von Alba Berlin gegen Galatasaray Istanbul ist es am Donnerstagabend zu Ausschreitungen gekommen. Foto: dpa-Zentralbild

Bei der Partie des Basketball-Bundesligisten Alba Berlin gegen Galatasaray Istanbul ist es am Donnerstagabend zu Ausschreitungen gekommen. Das Achtelfinal-Hinspiel in der Euroleague konnten die Berliner mit 75:68 für sich entscheiden.

Berlin - Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat seine Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales in der Euroleague gewahrt. Am Donnerstagabend siegten die Berliner vor 12 821 Zuschauern in der O2-world gegen Galatasaray Istanbul mit 75:68 (38:26).

Vor dem Spiel kam es zu Zwischenfällen, die von Zuschauern aus dem Galatasaray-Block ausgingen. Es kam zu Auseinandersetzen mit Alba-Fans, wobei Fäuste und Stühle flogen. Erst die Polizei konnte für eine Beruhigung der Lage sorgen. Mit einer Stunde Verspätung wurde die Partie dann um 22.00 Uhr angepfiffen. Alba konnte wieder mit den zuletzt verletzten oder erkrankten Jamel McLean, Jonathan Tabu und Leon Radosevic agieren. Im ersten Viertel gingen die Gäste mit 12:10 in Führung. Danach übernahm aber Alba dank einer guten Defensive immer mehr die Initiative. Zeitweise betrug der Vorsprung 17 Punkte.

Im letzten Viertel musste Alba aber noch einmal zittern. Angefeuert von gut 2000 Galatasaray-Anängern kämpften sich die Gäste beim 62:61 bis auf einen Punkt heran. Am Ende konnten die Berliner den wichtigen Heimsieg doch noch über die Zeit retten. Beste Werfer aufseiten der Berliner waren Marko Banic (15 Punkte) und Radosevic (11 Punkte).

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