Die Stadt Kirchheim will in diesem Jahr das Freibad nicht wie geplant am 1. Mai, sondern erst am 1. Juni eröffnen. Foto: Pressefoto Horst Rudel/Horst Rudel

Aufgrund der Corona-Krise gibt es einschneidende Veränderungen des öffentlichen Lebens und Alltags, die teilweise noch Monate andauern können. Betroffen ist etwa auch der geplante Start in die Freibadsaison in Kirchheim.

Kirchheim/Teck - Die Stadtwerke Kirchheim treten als Betreiber des Freibads auf die Bremse. Einer Mitteilung zufolge gibt es derzeit keinen Kartenvorverkauf für die Freibadsaison 2020. Die Saisonkarten für dieses Jahr werden der Corona-Krise wegen voraussichtlich später verkauft. Nach aktuellem Stand wird sich die Eröffnung des Freibads auf den Montag, 1. Juni, verschieben, wird sich jedoch an der aktuellen Entwicklung orientieren und kann gegebenenfalls noch weiter nach hinten geschoben werden. Beim Verkauf der Saisonkarten soll die kürzere Saison im Preis berücksichtigt werden.

Auch Trauergäste müssen sich wegen des Coronavirus auf eine Änderung einstellen. Die Stadt Kirchheim schließt bis auf Weiteres die Aussegnungshallen. Trauerfeiern dürfen nur noch im Freien abgehalten werden. Zudem sind Trauernde angehalten, die Gästeanzahl bei Bestattungen auf ein Minimum zu reduzieren. Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sollten nicht teilnehmen.

Der von den Esslinger CDU-Abgeordneten Andreas Deuschle (Landtag) und Markus Grübel (Bundestag) geplante Vortrag „Digitaler Nachlass – Vorsorge ist wichtig!“ am 31. März im Vereinsheim des Fördervereins Esslingen-Zell fällt ebenfalls aus. Die Veranstaltung soll zu einem späteren Termin nachgeholt werden.

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