Simon Terodde ist heiß darauf, am Sonntag gegen seinen Ex-Klub zu treffen. Foto: dpa

Vor einem Jahr schoss Simon Terodde den VfB Stuttgart mit seinen Toren zurück in die Bundesliga. Jetzt ist er der Hoffnungsträger des Tabellenletzten Köln und soll am Sonntag gegen seinen Ex-Club auftrumpfen.

Köln/Stuttgart - Simon Terodde soll den 1. FC Köln im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga auch zu einem Erfolg gegen seinen früheren Club VfB Stuttgart führen. „Klar wird Simon auf seine alte Mannschaft heiß sein und es würde gut zu seinem 30. Geburtstag passen, wenn er treffen sollte“, sagte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck vor dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen die Schwaben.

Nach auskurierter Erkältung von Terodde, der am Freitag 30 Jahre alt wurde, kann der Coach wieder mit dem Angreifer planen. „Er hat die Erkältung weggesteckt und ist ein toller Profi. Wir freuen uns auf das Spiel und er besonders“, meinte Ruthenbeck. „Wir sind superfroh, ihn mit seiner Kölner Vergangenheit hier zu haben.“

Terodde war in der Vorsaison ein Erfolgsgarant für die Stuttgarter Rückkehr in die Bundesliga. Für die Schwaben wurde er mit 25 Treffern Zweitliga-Torschützenkönig, doch in der Bundesliga-Hinrunde gelangen ihm in 15 Einsätzen nur noch zwei Treffer. Diese Ausbeute konnte Terodde in den bisherigen sieben Rückrunden-Partien im Kölner Trikot bereits mehr als verdoppeln.

Terodde gilt als Gesicht des Kölner Aufschwungs

Mit bislang fünf Toren ist Terodde nach seiner Rückkehr zum FC, für den er zwischen 2009 bis 2011 nur fünf Bundesliga-Kurzeinsätze bestritt, das Gesicht des Kölner Aufschwungs. „Für uns ist die Geschichte mit Simon ein Traum. Er reiht sich perfekt in die Mannschaft ein, geht dahin, wo es wehtut, macht Bälle fest und hat zudem eine richtig gute Trefferquote. Simon war und ist unser absoluter Wunschspieler“, sagte Ruthenbeck unlängst dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ über Terodde.

Neben Terodde wurde auch Marcel Risse nach auskurierter Verletzung diese Woche im Training geschont. „Ich gehe davon aus, dass beide einsatzfähig sind. Wir sind gut aufgestellt für die Partie“, sagte Ruthenbeck am Freitag.

Mit einem Erfolg will der Tabellenletzte Köln (17 Punkte) seine Aufholjagd im Abstiegskampf fortsetzen. „Für den VfB ist das Spiel einfacher. Sie müssen nicht auf Sieg spielen, ihnen würde ein Unentschieden reichen“, erklärte Ruthenbeck. Für VfB-Trainer Tayfun Korkut spielt es keine Rolle, ob Terodde zum Einsatz kommt oder nicht. „Für mich ist das nicht ausschlaggebend.“

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