Großes Turnierfoto im Schloss Foto: wfv/Bauer

Die Siegerteams, die fairste Mannschaft, die Inklusionskicker und die kreativsten Fußballerinnen und Fußballer des 50. Höfleswetzturniers wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet. Im Weißen Saal gab es Medaillen und Pokale.

95 Mannschaften und rund 1000 jungen Sportlerinnen und Sportler haben sich an einem Dienstag im September auf den Fußballplätzen an der Mercedesstraße getummelt, um beim 50. Höfleswetzturnier Spaß zu haben, aber natürlich auch, um Spiele zu gewinnen. Die erfolgreichsten Teams wurden nun im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart geehrt.

 

Vom Organisator des Turniers, dem Württembergischen Fußballverband, übernahm der Verbandsjugendleiter Michael Supper die Übergabe der Pokale und Medaillen. Ihm zur Seite stand der Sportreferent des Kultusministeriums, Michael Daiber. Beide betonten die Wichtigkeit des Turniers für den Fußball. Früher habe man in den Hinterhöfen und auf den Straßen gekickt, habe Tore aus Taschen und Rucksäcken gebaut. Heute seien der öffentliche Raum beziehungsweise die Bolzplätze nur noch bedingt zugänglich. Die Gefahr: Die typischen Bolzplatz-Tugenden bleiben beim Nachwuchs auf der Strecke. Das Höfleswetzturnier trage dazu bei, dass „mit Spaß, ohne großartige taktische Vorgaben und mit Fairplay“ gespielt werde, sagte Supper. „So wollen wir heute Fußball vermitteln.“

Die 51. Auflage findet am 24. September statt

In den drei Kategorien „Mädels“, „Lauser“ und „Höfleswetzer“ traten die Teams von Schulen, Stadtteilen und Freizeiteinrichtungen gegeneinander an. Gespielt wurde im Modus 5 plus 1. Teilnahmeberechtigt waren alle, die nach dem 1. August 2009 geboren sind.

Leider konnten nicht alle Mannschaften bei der Ehrung im Neuen Schloss teilnehmen. Aber immerhin kamen mehr als 50 Mädchen und Buben in den Weißen Saal – darunter auch die Inklusionskicker und das Team mit dem originellsten Namen: die Bügelbrett-Champions. Auch in diesem Jahr wird wieder Kreativität gefragt sein, wenn die 51. Auflage des Höfleswetzturnier ins Haus steht – sei es bei der Wahl des Teamnamens oder auf dem Fußballplatz. Am Dienstag, 24. September, sind wieder Spaß, Zockermentalität und die Liebe zum Ball gefragt, wenn es auf den Kleinspielfeldern um Fairplay und Medaillen gehen wird.