3 Days To Kill Morden, um zu leben

Von Wolfram Hannemann 

CIA-Agent Ethan Renner (Kevin Costner) im Einsatz in dem Film 3 Days To Kill. Foto: Universum Film
CIA-Agent Ethan Renner (Kevin Costner) im Einsatz in dem Film "3 Days To Kill". Foto: Universum Film

Regisseur Joseph McGinty Nichol, bekannt aus „3 Engel für Charlie“, punktet kräftig mit seinem jüngsten Action-Spektakel. In einer der Hauptrollen: Kevin Costner als CIA-Agent Ethan Renner.

Filmkritik und Trailer zum Kinofilm "3 Days To Kill"

Einst trug er als Bodyguard die schöne Whitney Houston auf seinen Armen aus der ­Gefahrenzone; ein Vierteljahrhundert später ist es ein Film-Töchterchen, das sich in Kevin Costners schützende Arme begibt. Mit augenzwinkernden Szenen wie dieser versteht Regisseur McG alias Joseph McGinty Nichol („3 Engel für Charlie“) mit seinem jüngsten Action-Spektakel zu punkten.

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Erdacht hat es Luc Besson, der schon ­Liam Neeson in den „Taken“-Filmen rot­sehen ließ. Doch anders als Neeson nimmt man Costner den in die Jahre ­gekommenen Top-Agenten ab, der sich in Paris mit Frau (Connie Nielsen) und Tochter aussöhnen möchte. Doch die CIA macht ihm in Gestalt der schönen Vivi (sexy: Amber ­Heard) einen Strich durch die Rechnung: Für ein paar Auftragsmorde erhält der Todkranke im Gegenzug ein ­lebensverlängerndes Medikament. Er willigt ein.

Alsbald jagt der Krebskandidat nicht nur böse Buben mit dem Fahrrad durch die Straßen von Paris, sondern muss sich auch seinen väterlichen Pflichten stellen. Das allerdings ist angesichts der stark pubertierenden ­Zooey (Hailee Steinfeld) schwerer als ­gedacht. Auch wenn die Story immer wieder hanebüchen erscheint, so hat sie doch – oder vielleicht gerade deswegen? – großen Unterhaltungswert.

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