Auf gut SchwäbischNach Montag kommt Aftermedig
Nach Montag kommt Aftermedig

„Warum heißt der Dienstag Aftermedig?“ – Eine Frage, die wohl jeder, der mit diesem Begriff konfrontiert wird, stellen wird.

 
Gschdompet ist kein Stümper
Auf gut SchwäbischGschdompet ist kein Stümper

Leserin Ulrike Walter sucht die Herkunft des Wortes „gschdompet“, das für „untersetzt“ gebraucht wird.

 
I han helfa butzt
Auf gut SchwäbischI han helfa butzt

[4] „Bei der Konstruktion: ‚I han helfa butzt‘ beziehungsweise ‚Du soddsch oofanga senga‘ bin ich immer davon ausgegangen, dass ‚helfa‘ bzw. ‚oofanga‘ hier adverbiale Konstruktionen sind, zu übersetzen etwa mit ‚helfenderweise‘, ‚beginnenderweise‘. Stimmt das, oder sind es Infinitive oder gar verkümmerte Vergangenheitsformen des Verbs?“

 
Des isch net Dutt on Futt
Auf gut SchwäbischDes isch net Dutt on Futt

Marion Freyburger aus Wiernsheim-Pinache berichtet: „Meine Mutter benutzte gestern den Ausdruck ‚Des isch net Dutt on Futt‘. Sie gebrauchte diesen Ausdruck auch schon, wenn das Essen nicht schmeckte.“

 
Ofaschlupfer mit Schwoißfuaß
Auf gut SchwäbischOfaschlupfer und Schwoißfuaß

Der Stammtisch zur Schwäbisch-Serie entwickelt sich mehr und mehr zu einer Wundertüte des Dialekts: Beim fünften „Auf gut Schwäbisch“-Abend der Stuttgarter Nachrichten begegneten sich Dialektfreunde unterschiedlichster Couleur.

 
Wenn der Arzt die Anke nicht kennt
Auf gut SchwäbischWenn der Arzt die Anke nicht kennt

Ein Mann kommt zum Arzt und sagt: „Herr Doktor, mir duat so mei Anke weh.“ Der Arzt weiß nicht, was der Patient meint, und geht hinaus und schickt seine Helferin ins Zimmer.

 
Des Schwaben Leibspeise
Auf gut SchwäbischDes Schwaben Leibspeise

Petra Frank aus Altdorf schreibt: „Mich würde interessieren, warum und seit wann ‚Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle‘ schwäbisches Nationalgericht ist“.

 
Was ist bloß grünlochen?
Auf gut SchwäbischWas ist bloß grünlochen?

„Bei einem gemütlichen Treff unter Freunden kamen wir auf das Wort ,vergrealocha‘, das wir nicht ins Hochdeutsche übersetzen konnten, und wir fragten uns, was das bedeutet.“

 
„Isch des en Bròchquatt!“
Auf gut Schwäbisch„Isch des en Bròchquatt!“

Christa Dietz aus Ötisheim interessiert sich für einen Ausdruck, den ihr Opa gebrauchte: „Isch des en Bròchquatt!“ Sie meint, dass diese Aussage für einen plumpen, ungelenken, tapsigen Menschen galt.

 
Das rätselhafte Stiefmütterchen
Auf gut SchwäbischDas rätselhafte Stiefmütterchen

Wie unser Leser bemerkt, wird im Deutschen für „Stiefmütterchen“ auch das aus dem Französischen übernommene Wort „pensée“ verwendet, im Schwäbischen „Bãselå/Bãse“.

 
Was hat Wag mit dem Fluss zu tun?
Auf gut SchwäbischWas hat -waag mit dem Fluss zu tun?

„Bei uns in Mühlacker gibt es an der Enz entlang auf der Dürrmenzer Seite zwei Straßen, die auf ,waag‘ enden, nämlich Jörgenwaag und Herrenwaag. Ich wüsste gern, ob diese Endung -waag etwas mit dem Fluss zu tun hat und, wenn ja, was?“

 
Vom Zappeln und Verzweifeln
Auf gut SchwäbischVom Zappeln und Verzweifeln

„Dò vrzwatzlåsch schier“ kann man immer wieder mal hören. Was will die betreffende Person damit kundtun?

 
Auf der Straße rugeln
Auf gut SchwäbischAuf der Straße rugeln

„Wenn der Holzsäger gut drauf war, so sägte er uns von der Buchenwelle ein paar Scheiben ab, die wir Kinder als ‚Rugel‘ bekamen. Damit ‚rugelten‘ wir auf der Straße.“

 
Video
Bruddaal gut!
Auf gut SchwäbischBruddaal gut!

„Auf gut Schwäbisch“ live – das ist was fürs Herz. Und für den Gaumen. Der vierte Mundart-Stammtisch im Stuttgarter Zeppelinstüble ließ in dieser Hinsicht keine Wünsche offen. Dazu kam eine süße Überraschung . . .

 
Von meicheln und meucheln
Auf gut SchwäbischVon meicheln und meucheln

Hans Kauffmann erinnert sich an eine schwäbische Redensart seines Vaters. Dieser sagte immer, wenn sie in einen ungelüfteten Raum kamen: „Hier schmeckt’s meichelich.“

 
Ein kleiner Haufen Flüssigkeit
Auf gut SchwäbischEin kleiner Haufen Flüssigkeit

Karin Bader aus Filderstadt bezieht sich auf das vor etwa einem Jahr vorgestellte „Schläddrle“, das als möglicher Rest in einer Weinflasche empfunden werden kann. Unsere Leserin meint, dass das Wort „Gläddrle“ den kleinen Rest in Flasche oder Glas richtig bezeichnen würde.

 
Der Maulwurf mit den vielen Namen
Auf gut SchwäbischDer Maulwurf mit den vielen Namen

„Quadd“ und „Hauwerdl“ haben es Christa Dietz aus Ötisheim angetan, Siegfried Fetzer aus Mühlacker schließt sich mit „Hauwerdelhaufen“ an.

 
Mach koin Fez!
Auf gut SchwäbischMach koin Fez!

[1] Inge Neumaier aus Stuttgart möchte gerne wissen, was der Spruch „Mach koin Fez!“ bedeutet.

 
Wieso geht man auf Stuttgart?
Auf gut SchwäbischWieso geht man auf Stuttgart?

„Wieso heißt es: Am Sonndich gemm’r uff Schdurgert nah? Wir gehen also auf Stuttgart runter.“ Darüber wundert sich Ralf Gneiting aus Oberboihingen.

 
Schwäbischer Reichtum
„Auf gut Schwäbisch“-StammtischSchwäbischer

[1] Der „Auf gut Schwäbisch“ - Stammtisch unserer Zeitung lebt von den Beiträgen und der Erzählfreude seiner Gäste. Zu ihnen zählten jetzt Mundartautor Ger- hard Raff und der Musiker Volker Mall.

 
Glitzern und Funkeln
Auf gut SchwäbischGlitzern und Funkeln

Else Schweizer, eine geborene Schwäbin, aber schon seit den sechziger Jahren in Berlin lebend, erinnert sich an den Ausdruck „’s gritzgrammet“, den ihre Großmutter gebraucht hat, und zwar für das Funkeln der Luft, wenn es kalt ist.