Moskau (dpa) - Bei der nächtlichen Bruchlandung einer Tupolew- Maschine in einem Wald bei Moskau sind alle acht Mitglieder der Besatzung verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Das Flugzeug vom Typ Tu-204 mit 210 Plätzen war ohne Passagiere unterwegs vom ägyptischen Badeort Hurghada nach Moskau, wie ein Sprecher des Zivilschutzministeriums sagte. Die Maschine war in der Nacht etwa anderthalb Kilometer vom internationalen Flughafen Domodedowo entfernt aufgeprallt. Dabei brach ein Flügel ab.
Köln (dpa) - Kurz vor Beginn der vierten Tarifrunde haben Klinikärzte mit ihrem Warnstreik begonnen. Die Gewerkschaft Marburger Bund hatte die Ärzte der kommunalen Krankenhäuser aufgerufen, sich an der eintägigen Aktion zu beteiligen und zu einer Kundgebung nach Köln zu kommen. Ärzte aus mehr als 100 Kliniken werden erwartet. Die Notfallversorgung sei aber überall sichergestellt, sagte ein MB- Sprecher. Am Abend soll in Köln die vierte Runde der Tarifverhandlungen beginnen. Der MB verlangt 5 Prozent mehr Gehalt.
London (dpa) - Der skandalumwitterte britische Rock-Musiker Pete Doherty ist wieder mit dem Gesetz in Konflikt: Dieses Mal geht es um den vermutlichen Drogentod einer britischen Erbin. Doherty wurde festgenommen, weil er der 27-jährigen Filmemacherin Robin Whitehead möglicherweise Drogen geliefert hatte. Das berichtet die Nachrichtenagentur PA. Whitehead war iM Januar tot in ihrer Wohnung gefunden worden, sie starb wahrscheinlich an einer Überdosis. Doherty und drei weitere Verdächtige kamen gegen Kaution wieder frei, alle müssen sich im April offiziell befragen lassen.
Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hält nichts von höheren Benzinpreise zur Stärkung des Umweltbewusstseins. Das hatte Bundespräsident Horst Köhler vorgeschlagen. Die Benzinpreise seien schon sehr hoch. Mobilität für Arbeitnehmer gerade im ländlichen Raum muss noch bezahlbar bleiben, sagte Brüderle in Berlin. Zuvor hatte sich schon Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer dagegen ausgesprochen. Die Ökosteuer im Benzinpreis habe bis heute keinerlei Lenkungswirkung entfaltet, sagte er der «Bild»-Zeitung.
Berlin (dpa) - Gut zwei Wochen nach dem spektakulären Pokerraub in Berlin ist auch der mutmaßliche Drahtzieher des Überfalls gefasst. Zielfahnder ergriffen den 28 Jahre alten Libanesen in der Nacht, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Er soll das Fluchtauto nach dem Raub im Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz gefahren haben. Die Beute in Höhe von fast eine viertel Million Euro ist weiterhin verschwunden. Seit dem Wochenende sitzen bereits alle vier mutmaßlichen Räuber aus dem Hotel in Untersuchungshaft.