Vorschlag von CDU-Politiker Eltern von Komasäufern zur Kasse bitten

Von dpa 

Diagnose Alkoholvergiftung: Immer häufiger landen Jugendliche nach einer Partynacht im Krankenhaus. Foto: dpa
Diagnose Alkoholvergiftung: Immer häufiger landen Jugendliche nach einer Partynacht im Krankenhaus.Foto: dpa

Angesichts einer hohen Zahl von Kindern und Jugendlichen, die sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinken, werden in der CDU die Rufe nach härteren Maßnahmen gegen die Eltern laut.

Düsseldorf - Angesichts einer hohen Zahl von Kindern und Jugendlichen, die sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinken, werden in der CDU die Rufe nach härteren Maßnahmen gegen die Eltern laut.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), forderte in der „Rheinischen Post“ eine stärkere finanzielle Beteiligung solcher Eltern. „Die stark steigende Zahl jugendlicher Komatrinker, die in deutschen Krankenhäusern eingeliefert werden, ist nicht hinnehmbar“, sagte Spahn. Dadurch werde unnötig Personal und Geld im Gesundheitswesen gebunden.

„Man sollte die Eltern pauschal mit 100 Euro an den Behandlungskosten beteiligen, um sie an ihre Verantwortung zu erinnern.“ Nach Spahns Vorstellungen könnte dieser Betrag direkt an die Krankenkassen gezahlt werden.

Bewerten
Wie hat Ihnen der Artikel gefallen? Vielen Dank für Ihre Bewertung!
1 Stern 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne 0.0
Rache für den Brexit Boris Johnson landet auf Pornoseite

Von 29. Juni 2016 - 12:04 Uhr

Der Brexit-Befürworter und ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson bekommt die Wut der Bevölkerung zu spüren. Seine Brexit-Siegesrede landet auf der Internetseite Pornhub.