Volksabstimmung Wer "Ja" sagt meint "Nein zu S21"

Von Frank Krause 

Volksabstimmung wird vorbereitet - Kosten: bis zu 15 Millionen Euro . Info-Broschüre in Arbeit.

Stuttgart - Die Entscheidung ist gefallen. Am Mittwochabend hat sich der Landtag mit der Mehrheit der Stimmen von CDU, SPD und FDP gegen den Ausstieg aus dem Milliardenprojekt Stuttgart 21 ausgesprochen. Damit ist der Weg frei für eine Volksabstimmung. Der Fahrplan:

Der Landtag hat entschieden, was geschieht nun?

Das grün-rote Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wird formal die Volksabstimmung beschließen und sie für den 27. November anberaumen. Nach Aussagen von Landeswahlleiterin Christiane Friedrich sind rund 7,6 Millionen Bürger in den 44 Stadt- und Landkreisen im Südwesten zur Stimmabgabe aufgerufen. Sie erhalten spätestens Anfang November ihre Wahlbenachrichtigungskarte.

Bewerten
Wie hat Ihnen der Artikel gefallen? Vielen Dank für Ihre Bewertung!
1 Stern 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne 3.07
Kommentar zu Stuttgart 21 Transparenz durch Druck

Von 20. August 2016 - 6:00 Uhr

Die Zusammenarbeit zwischen Bahn, Baufirmen und Zoll klappt. Großer öffentlicher Druck zu Beginn der Arbeiten hat dazu geführt. Man würde sich wünschen, dass beim Großprojekt Stuttgart 21 überall solche Transparenz herrscht.