VfB Stuttgart Montagspiel in Bremen sorgt für mächtig Ärger

Von Gregor Preiss 

Robin Dutt: Montagabends in Bremen ist für ihn „nicht nachvollziehbar“. Foto: Getty
Robin Dutt: Montagabends in Bremen ist für ihn „nicht nachvollziehbar“.Foto: Getty

Die Deutsche Fußball Liga greift der Spielzeit 2017/18 voraus und setzt ein Bundesligaspiel auf Montagabend an: Und zwar die Begegnung zwischen Werder Bremen und dem VfB Stuttgart. Ausgerechnet.

Stuttgart - Am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga möchte der VfB Stuttgart mit dem Kampf gegen den Abstieg eigentlich nichts mehr zu tun haben. Ganz auszuschließen ist nach der jüngsten 0:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen aber nicht, dass die Roten noch mal unten reinrutschen.Dann käme dem Auswärtsspiel am drittletzten Spieltag bei Werder Bremen enorme Bedeutung zu. Und ausgerechnet diese Partie hat die Deutsche Fußballliga (DFL) nun auf den 2. Mai, 20.15 Uhr terminiert – einen Montag.

Montagabend? Moment mal, mag sich der geneigte Fußballfan denken, da spielt doch die zweite Liga! Richtig. Auch am 2. Mai, allerdings wird die Begegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem SV Sandhausen schon um 18.30 Uhr angepfiffen. Was den Verdacht nahe legt, dass das Fernsehen eine entscheidende Rolle bei diesem Novum der Spieltagsterminierung spielt. Vordergründig führt die DFL den 1. Mai als Argument an. Am Tag der Arbeit ist die Polizei durch Demonstrationen stark ausgelastet, weshalb die Innenministerkonferenz die Liga darum gebeten hat, an diesem Tag keine Fußballspiele anzusetzen.

Ein Testballon für den Montagabend?

Robin Dutt hat für den Ausweichtermin dennoch kein Verständnis. Als „absolut nicht nachvollziehbar“kommentierte er den Beschluss, auf den der VfB seitens der DFL schon vorab vorbereitet worden war. „Der Montag ist kein Regelspieltag und aus meiner Sicht gibt es auch keine gravierenden Gründe, warum sich das ändern sollte.“ Dutt setzt sich damit vor allem für die VfB-Fans ein, die ihre Mannschaft an einem Montagabend sicher nicht in Scharen in die 650 Kilometer entfernte Hansestadt begleiten werden.

Angesichts der Pläne der Fußballbosse einer weiteren Spieltagsaufteilung könnte die Begegnung am 2. Mai ein Testballon sein. Ab 2017/18 sind zum Zwecke der besseren TV-Vermarktung fünf feste Montagspiele geplant. Fix ist die Ansetzungen des VfB in Bremen aber noch nicht. Je nach Abschneiden des VfL Wolfsburg und von Borussia Dortmund im Europapokal kann der VfB noch auf eine klassische Ansetzung am Samstagnachmittag hoffen.

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