Universitäten Studentenwerk wird zum Studierendenwerk – das kostet

Von sal 

Ein Studierender männlichen Geschlechts – aus dem Erotik-Kalender der Universität Greifswald Foto: dpa
Ein Studierender männlichen Geschlechts – aus dem Erotik-Kalender der Universität GreifswaldFoto: dpa

Alle acht Studentenwerke im Land müssen nach einem Beschluss der Regierung in Studierendenwerke umbenannt werden. Der Grund: Der Begriff Studentenwerk ist nicht geschlechtsneutral. Die Kosten sind hoch.

Stuttgart - Alle acht Studentenwerke im Land müssen nach einem Beschluss der Regierung in Studierendenwerke umbenannt werden. Der Grund: Der Begriff Studentenwerk ist nicht geschlechtsneutral.

Die Kosten für die Umstellung müssen die Anstalten selbst tragen. Sie belaufen sich auf knapp 40 000 Euro in Mannheim, auf schätzungsweise 60 000 Euro in Stuttgart und 100 000 Euro in Karlsruhe. Auch in Tübingen wird mit einem sechsstelligen Betrag gerechnet. „Es sind so viele Bereiche, die von der Änderung betroffen sind“, sagt Simon Leimig vom Studentenwerk Tübingen-Hohenheim. Vom Briefkopf über die Webseite bis zu Schildern, Grundbucheinträgen und Kleidung der Mitarbeiter muss alles angepasst werden. „Das Geld wäre sinnvoller für die Studenten eingesetzt“, findet der CDU-Abgeordnete Thaddäus Kunzmann.

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