Stuttgart 21 So will Grube die Mehrkosten in den Griff bekommen
Michael Isenberg, 06.02.2013 18:32 UhrStuttgart/Berlin - Das Milliardenprojekt Stuttgart 21 wird um Milliarden teurer. Mit dieser schlechten Nachricht haben Bahn-Chef Rüdiger Grube und sein Technik-Vorstand Volker Kefer am 12. Dezmeber 2012 den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG konfrontiert. Seitdem stehen die 20 Aufsichtsräte vor einer richtungweisenden Entscheidung: Stimmen sie dem Kurs von Grube und Kefer zu und stabilisieren damit das Projekt? Oder lehnen sie den Vorschlag des Bahn-Vorstands ab und leiten damit eine neue Diskussion um einen Ausstieg aus dem Projekt ein?
In einem Katalog aus 134 Fragen haben die Aufsichtsräte ihre Kritik, ihre Bedenken und ihre Besorgnis wegen Stuttgart 21 zusammengefasst. Der Bahn-Vorstand musste diese Fragen bis zur vorigen Woche beantworten. Die Antworten sind eine wichtige Grundlage für die Entscheidung des Aufsichtsrats, die bei einer Sitzung vermutlich am 1. oder 5. März in Berlin fallen soll. Am Dienstag hat es dazu ein weiteres Arbeitsgespräch zwischen Aufsichtsrat und Vorstand in Berlin gegeben.
Der Fragenkatalog und die Antworten gelten bei der Bahn als Geheimsache. Nach Recherchen der Stuttgarter Nachrichten lassen sich die zentralen Antworten des Konzerns trotzdem darstellen. Sie zeigen, dass der Konflikt um das Milliardenprojekt viele Facetten hat – und ein Ausstieg ähnlich risikoreich sein kann wie das Festhalten an Stuttgart 21.
- So will Grube die Mehrkosten in den Griff bekommen
- Seite 2 Weshalb kostet Stuttgart 21 plötzlich 1,1 Milliarden Euro mehr?
- Seite 3 Woher kommen die drohenden Risiken für zusätzliche Mehrkosten von bis zu 1,2 Milliarden Euro?
- Seite 4 Wie will der Vorstand die zusätzlichen Mehrkosten und Kostenrisiken finanzieren?
- Seite 5 Was würde die Bahn ein sofortiger Ausstieg aus dem Projekt kosten?
- Seite 6 Hat der Vorstand Alternativen zu Stuttgart 21 geprüft?
- Seite 7 Wie steht die Bahn-Spitze grundsätzlich zu Stuttgart 21?


34 Spieltage, 34 Chancen 


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Soeben Artikel goutiert - super
Bei den substanzlos fernen Kommentaren darf man mal betonen: der Artikel ist gut gemacht! Sachlich und mit Substanz. Sowas könnten die Medien öfter leisten - habe nämlich gestern den Sternartikel gelesen von einem A. Luik oder so ähnlich: der war journalistisch dagegen ein midden heap, wie die Engländer sagen würden.
@ Firlefanz
Ich finde, Ihr diesmal gewähltes Pseudonym passt ganz gut zu Ihrem Beitrag. Falls Sie mit 'Substralausschuss' die Montagsdemos gemeint haben: Die werden mit Spenden und freiwilligen Zahlungen finanziert, machen Sie sich also keine Sorge wegen Ihrer Steuerabzüge, sofern Sie welche haben. Fragen Sie sich aber mal, was S21 Sie und mich und uns alle an Steuern kostet. Viele Grüße, Herr Firlefanz.
@Firlefanz, 18:12 Uhr, Was soll das bitte?
Was wollen Sie mit Ihrem Kommentar zeigen bzw. aufzeigen? -----1----- 'Wir sind an der Zeit das S21 gebaut wird und das ist Vergangenheit.' ziemlich sinnlos, oder nicht? -----2----- 'Sie reden über Kosten ,was kostet euer wöchentlicher Substralausschuss jeden Steuerzahler jedes Jahr ?' könnten Sie mir diesen Satz erklären, besonders das Wort 'Substralausschuss' in diesem Zusammenhang. -----3----- ' Soll ich da mal ein Gutachten in Auftrag geben natürlich gratis ala Sittler oder Bauer danach ist jeder schlauer im Tower des Nebels ' - was hat dies mit den Kosten zu S21 zu tun? Und was mit den Risiken und offenen Fragen? -------------------- Wieviel darf für Sie S21 kosten? Wieviel wären Sie privat bereit für S21 zu geben?