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Stuttgart 21 Runder Tisch für Freitag geplant

dpa/lsw, vom 03.09.2010 14:39 Uhr
Grünen-Fraktionschef Winfried Kretschmann (links) hatte mit Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zu dem Treffen eingeladen. Foto: dpa
Grünen-Fraktionschef Winfried Kretschmann (links) hatte mit Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zu dem Treffen eingeladen. Foto: dpa
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Stuttgart - Das geplante Spitzengespräch zwischen Befürwortern und Gegnern des Milliarden-Bahnprojekts Stuttgart 21 rückt immer näher: Wie am Freitag zu erfahren war, haben nach den Kritikern auch die Träger des Projekts ihre Teilnehmer für das Treffen am kommenden Freitag benannt.

Neben Bahnchef Rüdiger Grube, Ministerpräsident Stefan Mappus, Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (beide CDU) soll auch Ulms OB Ivo Gönner (SPD) mit am Tisch sitzen.

Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 werden vertreten von Gangolf Stocker von der Initiative „Leben in Stuttgart“, Gerhard Pfeifer vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Klaus Arnoldi vom Verkehrsclub Deutschland (VCD), Sabine Lacher vom Fahrgastverband Pro Bahn und ein noch nicht bestimmter Vertreter der „Parkschützer“.

Das Spitzengespräch steht aber immer noch auf der Kippe, weil die Bahn es bisher ablehnt, die Forderung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 nach einem vorläufigen Stopp der Abrissarbeiten am Hauptbahnhof zu erfüllen. „Wir erwarten ein Zeichen von der Bahn“, sagte der Sprecher der Grünen-Fraktion.

Grünen-Fraktionschef Winfried Kretschmann hatte gemeinsam mit Mappus zu dem Treffen eingeladen.

 

 

Kommentare (26)
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SEP
05
22:55 Uhr, geschrieben von Nordflügel
S-21-Stopp
ist unabdingbar. Es gibt - nach all den Lügen, die nach und nach aufgedeckt wurden und den Gutachten, die so lange verheimlicht wurden nur eine Konsequenz: Sofort Stopp der Abrissarbeiten und Vergabestopp für weitere Bauarbeiten. Ich persönlich habe auch keine Lust mehr auf Herrn Schusters, Herrn Drexlers, Herrn Grubes und Herrn Mappus ewig gleiches Hergebete ihrer Scheinargumente, Verträge-sind-geschossen, Unumkehrbarkeits-Mantras, Bla-bla-blas. Diese Durchhalteparolen können sie sich selbst immer wieder gebetsmühlenhaft vorbeten. Meine Geduld ist zu Ende. Einen "runden Tisch" ohne Baustopp lehne ich ab. Wir sind viele und wir werden täglich mehr!
SEP
04
20:32 Uhr, geschrieben von Stefan Herrmann
Bahhhhh....
Was soll das den Neues bringen, die Stellung von Schuster,Mappus und dem Grube sind doch klar, über was will man da den noch diskutieren? Das einzige Ziel kann hier nur sein - weg mit S21, ich persönlich geb da erst Ruhe, wenn es vom Tisch ist*****Oben bleiben, oben bleiben.....
SEP
04
19:34 Uhr, geschrieben von Dietmar Dengler
Stuttgart 21
Politische Arroganz und Tunnelbaurisiken, hoffentlich siegt nicht die politische Arroganz und Profilierungssucht zur kompromisslosen Durchführung von S21! Die Tunnelbaurisiken auf der geplanten Strecke werden nicht ernst genommen, bzw. die hoffentlich erstellten Analysen nicht publiziert, gepaart mit der möglichen Gefährdung der Bahnfahrgäste und der angrenzenden Bauwerke, und den unkalkulierbaren Nachfolgekosten wegen des Untergrundes. Die publizierten Baukosten sind geschönt, da sie u. a. nicht die Kostensteigerungen der Jahre nach 2009 berücksichtigen. Die Ausführungen des Bundesrechnungshofes und der massgeblichen Bauexperten zu den Kosten werden bewußt verdrängt. Das Ganze nennt sich dann "Demokratieverständnis". Es wird höchste Zeit, dass Volksbefragungen in Deutschland legalisiert werden, wie dies z.B. in der Schweiz funktioniert.
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