Sonnenfinsternis am 20. März Augenärzte und Optiker warnen vor Schäden

Von SIR/dpa 

Augenärzte und Optiker warnen: Nicht mit bloßem Auge in die sich verdunkelnde Sonne schauen. Foto: dpa-Zentralbild
Augenärzte und Optiker warnen: Nicht mit bloßem Auge in die sich verdunkelnde Sonne schauen. Foto: dpa-Zentralbild

Am Freitag geben Sonne und Mond ein hübsches Himmelsschauspiel. Zusehen sollte man der Sonnenfinsternis jedoch nur mit einer dafür geeigneten Brille, warnen Augenärzte und Optiker.

Stuttgart/Düsseldorf - Die Sonnenfinsternis an diesem Freitag treibt den Augenärzten und Optikern die Sorgenfalten auf die Stirn: Bloß nicht ohne Spezialbrille in die Sonne gucken, warnen sie. Dem Sprecher des Berufsverbands der Augenärzte, Georg Eckert, wäre es sogar am liebsten, wenn es regnet. Denn beim Blick in die Sonne ohne Spezialbrille droht eine Schädigung der Netzhaut.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das "Gesundheitsrisiko" Sonnenfinsternis:

Was passiert bei einer Sonnenfinsternis mit den Augen?

Wenn jemand der Versuchung erliegt und bei der Sonnenfinsternis diese Dunkelsonne betrachten will, dann besteht eine große Gefahr für die Augen, weil eine Verbrennung der Netzhaut vorkommen kann. Das heißt: Die Stelle des scharfen Sehens wird dabei beschädigt und das ist größtenteils unwiderruflich. Genau bedeutet das: Durch die Hornhaut des Auges und durch die Augenlinse wird das Licht so stark gebündelt, dass es zu Verbrennungen der schärfsten Stelle des Sehens kommen kann.

Lesen Sie jetzt