Mercedes Benz

Ostermarsch für den Frieden Auch in Stuttgart wird marschiert

Von red/lsw 

Ein Zeichen gegen den Krieg und Vertreibung setzen: In Stuttgart gingen am Karsamstag laut Friedensnetz zirka 1500 Menschen auf die Straße.

Stuttgart - Zahlreiche Menschen haben am Karsamstag im Südwesten gegen Kriege, Unruhen und Terror demonstriert. In Stuttgart gingen laut Friedensnetz Baden-Württemberg rund 1500 Menschen auf die Straße und haben zeitweise für Behinderungen im Busverkehr gesorgt.

Der Stuttgarter Ostermarsch begann mittags beim Karrierecenter der Bundeswehr und zog vom Pragsattel über die Heilbronner straße stadteinwärts bis zum Schlossplatz.

Die traditionellen Ostermärsche rückten dieses Jahr Kriege als Fluchtursache in den Fokus des Protests. „Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Bundeswehreinsatz in Syrien und auf der Unterstützung mit Waffen und Militär für Kriege, die die Flüchtlinge herbringen“, sagte Dieter Lachenmayer vom Friedensnetz.

In Ellwangen (Ostalbkreis) demonstrierten nach Polizeiangaben 300 Teilnehmer für mehr Solidarität mit Flüchtlingen und gegen Krieg und Atombomben. In Mannheim war eine Ostermarsch-Aktion vor der Coleman-Kaserne geplant.

Bereits am Karfreitag hatten rund 50 Menschen in Stuttgart der Opfer von Drohnen und Krieg gedacht. Die Ostermärsche haben ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten im Kalten Krieg. In Deutschland erlebten sie 1968 und 1983 ihre Höhepunkte mit Hunderttausenden Demonstranten.

Bewerten
Wie hat Ihnen der Artikel gefallen? Vielen Dank für Ihre Bewertung!
1 Stern 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne 3.0
Neue Studie für 2015 Tourismus bringt der Region 5,1 Milliarden Umsatz

Von 24. August 2016 - 19:08 Uhr

Stadt und Region Stuttgart ziehen viele Übernachtungsgäste an, das ist seit Jahren klar. Eine neue Studie untermauert jetzt aber auch die Bedeutung des Tagestourismus. Insgesamt seien durch den Tourismus 5,1 Milliarden Euro umgesetzt worden, heißt es in dem Papier.