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Nach Volksabstimmung "Worst-Case-Szenario" auf dem Plan

dapd-bwb, vom 08.11.2011 16:01 Uhr
Die baden-württembergische Polizei und die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der S21-Volksabstimmung am 27. November ein. Foto: dpa
Die baden-württembergische Polizei und die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der S21-Volksabstimmung am 27. November ein. Foto: dpa
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Stuttgart - Die baden-württembergische Polizei und auch die Landesregierung stellen sich auf Auseinandersetzungen nach der „Stuttgart 21“-Volkabstimmung ein. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte am Dienstag in Stuttgart: „Man muss damit rechnen, dass es da zu Auseinandersetzungen kommt.“ Der Innenminister habe deshalb ein „Worst-Case-Szenario auf dem Tableau“ und stelle sich darauf ein.

Kretschmann verteidigte die Pläne der Polizei, für einen solchen Großeinsatz Container aufzustellen, in denen vorübergehend Personen festgehalten werden könnten. Dies sei besser, als wenn sie zur Aufnahme der Personalien draußen warten müssten und etwa eingekesselt werden müssten. Innenminister Reinhold Gall (SPD) sei verpflichtet, Vorsorge zu treffen.

Kommentare (87)
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NOV
18
15:38 Uhr, geschrieben von Marcel Kaller / Baden-Baden
Neue Ergebnisse: Deutsche Bahn AG hat beim Stresstest getrickst!
Den gefälschten Jubelmeldungen der DB zum Trotz ist nun doch die Wahrheit ans Licht gekommen: Stuttgart21 hat den STRESSTEST NICHT BESTANDEN! Die Daten des Stresstests wurden von unabhängigen Experten unter die Lupe genommen. Ergebnis: 46 schwere Beanstandungen! Die Bewertung der DB, dass Stuttgart21 „wirtschaftlich optimal“ sei, bedeutet in der Sprache der Eisenbahner übersetzt, dass bei Stuttgart21 die Verspätung der Züge zunimmt! Das ist der endgültige Beweis dafür, dass Stuttgart21 ein Engpass ist. Zu diesem Ergebnis sind bereits vor Jahren Studien wie z.B. jene des Umweltbundesamtes gekommen, aber auf die wollte ja keiner hören. Auch bei der Veröffentlichung des Stresstests haben die bereits vorab veröffentlichten Jubelmeldungen die bittere Wahrheit überlagert, dass Stuttgart21 NACH DEN EIGENEN RICHTLINIEN DER DEUTSCHEN BAHN FÜR PÜNKTLICHE UND SICHERE BETRIEBSFÜHRUNG *** DURCHGEFALLEN *** IST! Wir Schwaben lassen uns nicht länger für dumm verkaufen – meine Stimme für den Ausstieg! === http://de.wikireal.org/wiki/Stuttgart_21/Stresstest === http://tinyurl.com/7hf93qj ===
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NOV
18
01:30 Uhr, geschrieben von Michael Best
Flaschenhals mit Verspätungs-Domino - zum Schnäppchenpreis von 4,5 (oder 6,5?) Milliarden
Wie soll die Mehrheit der Baden-Württemberger von einem Tunnelbahnhof profitieren, in dem die Regionalzüge aus der Region keinen Anschluss an den Fernverkehr haben, weil aus Mangel an Gleisen die Züge nicht aufeinander abgestimmt werden können? Wie soll die Mehrheit der Baden-Württemberger von einem Tunnelbahnhof profitieren, der keinerlei Kapazitätsreserven für eine Verbesserung des Bahnverkehrs in der Zukunft hat? Wie soll die Mehrheit der Baden-Württemberger von einem Tunnelbahnhof profitieren, den führende Verkehrsexperten als einen "Flaschenhals" bewerten, wo bereits leichte Verspätungen sich im Domino-Effekt auf alle anderen Züge niederschlagen? Wie soll die Mehrheit der Baden-Württemberger von einem Tunnelbahnhof profitieren, dessen immense Kosten zur Zurückstellung anderer Verkehrsprojekte führen? Liebe Baden-Württemberger, werdet Eurem Ruf als "clevere Bürger" gerecht und beendet diesen Irrsinn!
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NOV
17
22:40 Uhr, geschrieben von Alexander Jung
Was passiert, wenn das Geld ausgeht? ------ http://www.youtube.com/user/WerZahltS21
Dass über die veranschlagten 4,5 Milliarden hinaus enorme Kostensteigerungen drohen, geben inzwischen ja selbst die Befürworter zu: Ex-DB-Projektleiter Azer sprach von 1,5 Milliarden zusätzlich. Ähnlich der Bundesrechnungshof. Die von Oettinger verschleierten Berechnungen sehen 2 Milliarden zusätzlich vor. Dazu kommt, das alle Großprojekte der Bahn am Ende zwei- bis dreimal (!) so teuer kamen wie geplant. WER ALSO ZAHLT DIESE KOSTENSTEIGERUNGEN? Die Bundesregierung und die Bahn haben bereits erklärt, dass sie keinesfalls Mehrkosten übernehmen werden. Der Bahn geht sonst der eingeplante Bilanzgewinn abhanden. Was passiert also, wenn in fünf Jahren halb Stuttgart eine Baugrube ist, und die Bahn das Bauen einstellt, weil das Geld alle ist? Dann sind Stadt und Land erpressbar: Stuttgart und Baden-Württemberg MÜSSEN MEHRKOSTEN IN BELIEBIGER HÖHE ZAHLEN, damit die Bauruine fertig wird. Alles andere wäre für das Stadtbild von Stuttgart unerträglich. Besonders die finanziell klamme Stadt Stuttgart kann damit in eine gefährliche Schuldenfalle geraten. Bitte beachten Sie das Video, bevor Sie Ihre Stimme beim Volksentscheid abgeben: ------ http://www.youtube.com/user/WerZahltS21
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