Nach tödlichen Schüssen Drei Festnahmen in Neu-Ulm

Von dpa/lsw 

Polizisten sichern am 16. Dezember nach einer Schießerei in Neu-Ulm mit Absperrband den Tatort. Ein 31-jähriger Mann ist nach der Schießerei in Neu-Ulm am 17. Dezember an seinen Verletzungen gestorben. Foto: dapd
Polizisten sichern am 16. Dezember nach einer Schießerei in Neu-Ulm mit Absperrband den Tatort. Ein 31-jähriger Mann ist nach der Schießerei in Neu-Ulm am 17. Dezember an seinen Verletzungen gestorben.Foto: dapd

Fünf Tage nach den tödlichen Schüssen im bayerischen Neu-Ulm sind nach Polizeiangaben drei Verdächtige festgenommen worden.

Neu-Ulm - Fünf Tage nach den tödlichen Schüssen im bayerischen Neu-Ulm sind nach Polizeiangaben drei Verdächtige festgenommen worden. Zwei der Männer, die im der Region Neu-Ulm wohnen, wurden mit Haftbefehl gesucht, eine weitere Person wurde vorläufig festgenommen. Am Freitagabend seien zudem vier Wohnungen durchsucht worden, teilte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West weiter mit. An der Aktion beteiligt waren unter anderem das Spezial- und das Mobile Einsatzkommando und das LKA Rheinland-Pfalz.

Am Sonntagabend waren auf offener Straße zwei 31 und 41 Jahre alte Mitarbeiter eines Security-Services niedergeschossen worden. Der 31-Jährige aus dem Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Der 41-Jährige aus Neu-Ulm erlitt schwere Verletzungen am Rumpf. Dem Vorfall in einem Neu-Ulmer Industriegebiet soll eine vereinbarte Aussprache zwischen vier Personen aus dem Rotlichtmilieu und drei Mitgliedern einer regionalen Rockergruppe vorausgegangen sein, die dann eskaliert sein soll. Einen 26 Jahre alten mutmaßlichen Tatbeteiligten nahmen die Ermittler noch am Montag fest. Er soll aber nicht selbst geschossen haben.

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