Kickers-Trainer Dais „Wir haben die Qualität, um drinzubleiben“

Jürgen Frey, 24.01.2013 17:00 Uhr
Der neue Kickers-Trainer Gerd Dais spricht über die Ziele mit den Blauen, seine Spielphilosophie und die Unterschiede zu seinem Ex-Club.

Stuttgart - Der Hallesche FC lässt die Rasenheizung auf Hochtouren laufen. Dem Pflichtspieldebüt von Gerd Dais auf der Bank des Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers an diesem Samstag (14 Uhr/MDR Livestream) steht nichts im Weg. „Wir wollen uns so schnell wie möglich von der Abstiegszone entfernen“, sagt der neue Trainer.


Herr Dais, haben Sie sich auf Degerlochs Höhen gut eingelebt?
Ja, völlig problemlos.

Obwohl Sie fast im Schnee versinken?
(Lacht) Damit muss man hier oben wohl leben. Wir konnten nach Ruit ausweichen und haben die vorhandenen Möglichkeiten optimal genutzt. Auch alle unsere Testspiele konnten wir durchziehen.

Die Blauen sind für den Auftakt gerüstet?
Ja, wir sind gut vorbereitet und wollen unbedingt spielen.

Warum klappt es mit dem Klassenverbleib?
Für viele Spieler war die dritte Liga Neuland. Ich baue darauf, dass sie die Lehren aus den ersten 21 Spielen ziehen und sich in den folgenden 17 Spielen weiterentwickeln. Das Team ist jung, willig und lernfähig. Wir haben die Qualität, um drinzubleiben.

Stellen Sie sich auf einen Kampf gegen den Abstieg bis zum letzten Spieltag ein?
Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber wir wollen uns so schnell wie möglich von der Abstiegszone entfernen. Auf einen Showdown am letzten Spieltag in Darmstadt können wir verzichten.

Was wird entscheidend sein?
Die Basis wird die Defensive sein. Möglichkeiten nach vorne gibt es immer, auch über Konter und Standards.

Auf welches Spielsystem setzen Sie?
Vieles spricht für ein 4-2-3-1. Mit den zwei defensiven Mittelfeldspieler können wir die Räume noch enger machen als im 4-1-4-1.

Zwei Spitzen sind kein Thema?
Doch, das ist eine Option. Aber in der Vorbereitung hatten wir in Marco Grüttner, Marcos Alvarez und Daniel Engelbrecht drei verletzte Offensivspieler. Und der zweite Neuzugang Nicolai Groß, ebenfalls ein Stürmer, stieß erst spät aus Heidenheim zu uns.

 
 
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