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Gastro-Führer-Ranking Die 15 besten Stuttgarter Lokale

Von Michael Weier 

Die Nummer eins: Nico Burkhardt wird im Durchschnitt am höchsten bewertet von allen Stuttgarter Köchen Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Die Nummer eins: Nico Burkhardt wird im Durchschnitt am höchsten bewertet von allen Stuttgarter KöchenFoto: Lichtgut/Leif Piechowski

Die Jagd nach dem Stern des Guide Michelin steht für die Meister der Kulinarik immer noch über allem – aber es gibt auch andere gute Gastro-Führer. Wir zeigen das Ergebnis eines Querschnitts: Die besten 15 Stuttgarter Lokale.

Stuttgart - Er ist der Wichtigste, aber er ist nicht alles! Für Gastronomen ist es definitiv entscheidend, was der Guide Michelin sagt, mit einem Stern von den Franzosen lässt sich am besten Werbung machen.

Allein: Es gibt noch andere ordentliche Gastro-Führer. Den Schlemmeratlas etwa, den Feinschmecker oder Gusto. Mag beim einen jemand den Koch auf dem Kieker haben, gibt’s vielleicht an anderer Stelle die entsprechende (und verdiente) Würdigung. Um dies in eine einigermaßen objektive Reihenfolge zu bringen, macht der Sprudelhersteller Gerolsteiner jedes Jahr eine Zusammenfassung. Akkurat nach Bedeutung der sieben Bücher (nach Ansicht der Gastronomen selbst) werden Punkte vergeben, aus diesen errechnet sich am Ende ein Durchschnitt aus den Bewertungen.

Aus nationaler Sicht behauptet sich der Platzhirsch: Harald Wohlfahrt, der auch für die Karte im Stuttgarter Spiegelzelt Palazzo verantwortlich zeichnet, verteidigt seit ­vielen Jahren mit der Schwarzwaldstube in Baiersbronn Platz eins. Dahinter folgt das Vendôme in Bergisch Gladbach. Das Aqua in Wolfsburg kletterte auf Rang drei, die Überfahrt in Rottach-Egern auf Rang vier, das Bareiss in Baiersbronn ist Fünfter.

Die Nummer eins in Stuttgart: das Olivo im Steigenberger Hotel Graf Zeppelin. Koch Nico Burkhardt verbesserte sich erneut – auf den nun bundesweit 70. Platz. Aus der Region­ schafften es noch drei weitere Lokale unter die 100 Besten der Republik: Das Landhaus Feckl in Ehningen mit Koch Franz Feckl belegt den 95. Rang, die Schwabenstube in Asperg mit Koch Philip Rümmele liegt zwei Plätze dahinter, Altmeister Vincent Klink gelingt mit seiner Wielandshöhe eine Punktlandung auf dem 100. Platz. Unter den besten zehn in der Stadt gibt’s ansonsten keine Überraschungen (siehe Kasten rechts).

Zu den Aufsteigern im Buch gehört etwa das Pier 51, das sich um zwölf Plätze auf den 27. Platz in der Stadt verbesserte, der Goldene Adler stieg um sieben Plätze auf Rang 18. Vier Stuttgarter Lokale sind neu dabei: das Hupperts (Platz 25) in Heslach, Brust oder Keule an der Katharinenstraße (Platz 29), das Tafelberg (Platz 55) an der Dobelstraße und die Weinhandlung Kreis (Platz 57) mit ihrem besonderen Konzept am Schillerplatz.

Das Ranking:

  1. Olivo / Steigen­berger Hotel Arnulf-Klett-Platz 7  -  70
  2. Wielandshöhe / Alte Weinsteige 71 -  100
  3. Top Air / Flughafen, T 1 – 105
  4. Zirbelstube / Hotel am Schlossgarten / Schillerstraße 23  -  115
  5. Yosh / Feuerbacher Weg 101  - 138
  6. Délice / Hauptstätter Straße 61 - 141
  7. Restaurant 5 / Bolzstraße 8  - 183
  8. Speisemeisterei / Schloss Hohenheim   - 87
  9. Zur Weinsteige / Hohenheimer Straße 28-30 - 276
  10. Kern’s Pastetchen / Hohenheimer Straße 64   - 405
  11. Fässle / Löwenstraße 51  - 446
  12. Meister Lampe / Solitudestr. 261   -  486
  13. Christophorus / Porscheplatz 1  - 643
  14. La Fenice / Rotebühlplatz 29  -  659
  15. Cube Restaurant / Kleiner Schlossplatz 1 -  928
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