Fracking am Bodensee Land will Erdgas-Suchern einen Riegel vorschieben

Almut Siefert, 13.08.2012 08:12 Uhr
Die umstrittene Förder-Methode „Fracking“ birgt hohe Risiken für Umwelt und Trinkwasser.

Friedrichshafen - Hohes Risiko, und das für wenig Ertrag? Diese Rechnung soll, wenn es nach dem Willen der Landesregierung geht, nicht aufgehen. Nach Ansicht des Umweltministers Franz Untersteller (Grüne) birgt die Erdgasgewinnung durch das sogenannte Fracking ein zu hohes Risiko für Umwelt und Gewässer. Außerdem müsse man bedenken, dass durch Fracking vermutlich nur eine geringe Erdgasmenge gefördert werden könne, sagte Untersteller während eines Besuchs am Bodensee.

Dort lagert das Erdgas nicht in unterirdischen Blasen, die mit Bohrungen angezapft werden könnten, es ist in tiefen Gesteinsschichten gebunden. Um an diese Vorkommen zu gelangen, wird beim Fracking ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien in das Gestein gepresst, um es aufzubrechen und so das Gas freizusetzen. Risiken für das Grundwasser oder die Trinkwasserversorgung könnten bei dieser Methode, beispielsweise durch ungewollte Risse, nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesumweltministerium hat daher eine Studie in Auftrag gegeben, in der die Auswirkungen des ­Fracking auf Mensch, Umwelt und Natur untersucht werden. Die Ergebnisse der ­Studie werden im Oktober erwartet.

Genau auf solche unkonventionellen ­Gasvorkommen hofft das britische Unternehmen Parkyn Energy Germany zu stoßen. Seit 2009 hat es die Erlaubnis, solche Vorkommen in den Regionen Konstanz und Biberach zu erforschen. Seit das im vergangenen Jahr öffentlich wurde, ist die Aufregung unter Politikern und in der Bevölkerung groß. Auswirkungen auf die Umwelt, vor allem auf das Trinkwasser werden befürchtet. Die beiden auf drei Jahre erteilten Erlaubnisse sind am 30. April beziehungsweise am 30. Mai abgelaufen. Parkyn Energy hat aber bei der zuständigen Bergbehörde in Freiburg bereits Anträge auf Verlängerung um jeweils zwei Jahre gestellt.

Andere Staaten haben das Fracking bereits verboten

In Deutschland muss für das Aufsuchen von Bodenschätzen die Umweltverträglichkeit des Verfahrens nicht grundsätzlich im Vorfeld geprüft werden. Eine solche Prüfung ist bei der Förderung von Erdgas erst ab einer Menge von 500.000 Kubikmetern pro Tag erforderlich. Beim Fracking wird in der Regel weniger Gas gewonnen. Baden-Württemberg will diese Lücke in der Bundesgesetzgebung schließen. Ende Juni forderte der Landtag daher einstimmig ein bundesweites Verbot der umstrittenen Methode. „Der Bund soll es anderen europäischen Staaten wie Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Bulgarien oder Teilen der Schweiz gleichtun und das Fracking verbieten“, so Alexander Schoch, Landtagsab­geordneter der Grünen.

Bereits im vergangenen Jahr hat ­Nordrhein-Westfalen, wo rund ein Dutzend Konzerne nach bislang unerschlossenen Gasvorkommen sucht, im Bundesrat eine Initiative zur Änderung des Bergrechts gestartet. Es fordert darin, dass Aufsuchungsbohrungen allgemein im Vorfeld auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft werden sollen. Die grün-rote Landesregierung unterstützt die Initiative, allerdings ruht diese zurzeit und wartet auf Wiederaufruf.

Würden die nun abgelaufenen Aufsuchungserlaubnisse von der zuständigen Bergbehörde in Freiburg verlängert, dürfte Parkyn Energy weiterhin bereits erhobene Daten aus den Gebieten Konstanz und Biberach recherchieren und kaufen. Mehr allerdings vorerst nicht. „Eine Untersuchung im Feld wäre damit nicht zugelassen, die müsste extra beantragt werden“, erklärt Axel Brasse, Leiter der Behörde. „Das Dokument heißt zwar Aufsuchungserlaubnis, erlaubt ist damit aber eigentlich noch nichts.“

Derzeit werden in Deutschland rund zwölf Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert, das entspricht etwa 14 Prozent des hiesigen Verbrauchs. Davon wird der Großteil, rund 95 Prozent, in Niedersachsen gewonnen. In Baden-Württemberg wird momentan kein Erdgas gefördert.

 
 
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Kommentare (17)
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Wahlbürger Ist schon länger als 1 Jahr her
Gesundheit ist die Grundlage des individuellen Glücks Jeder Mensch für sich ist Träger dieses Glücks und die Grundlage dieses Glück zu erfahren oder zu behalten oder wieder zu erlangen ist erstes Gebot einer Gesellschaft. Wenn es um die Gesundheit von Menschen geht hört bei mir daher Ihr polemisierende Nitrat-Argument auf. Der Mensch trinkt in seinem Leben je nach Lange 30.000 bis 60.000 Liter Wasser oder mehr. Der Mensch besteht je nach seinem Gesundheitszustand und Alter zwischen etwa 40- bis 80% + aus Wasser. Sauberes Wasser ist neben sauberer Luft Stoffwechselträger Nr.1 und Voraussetzung für Gesundheit. Sauberes Wasser ist verantwortlich vor allem für das Funktionieren der Transitstrecke, ein bewusst in der Medizin unterdrückter Bildungsinhalt. Und nicht nitrathaltiges Wasser, wie wir es heute durch die künstliche Düngung als Zwangsmedikation beschert bekommen. Sauberes Wasser, frei von Pestiziden, denn Nitratgehalt und Pestizide korrelieren im Grundwasser und beides sind Produkte der Intensivlandwirtschaft. Seinen Flüssigkeitsbedarf deckt der Mensch nicht durch nitrathaltiges Gemüse, das Sie als Argument anführen, dass Nitrat im Wasser ebenso unbedenklich sein oder erlaubt sein müsse. Nitrat und andere anthropogene Verunreinigungen haben im Trinkwasser nichts, aber auch gar nichts zu suchen und gehören nicht zur menschengemässen Biosphäre. Ich gebe Ihnen ein Bespiel für die Bedeutung von sauberem Wasser. Ich hole mein Wasser aus einer Tiefenquelle. Liegt etwas entfernt, da aber weniger als 0,5 mg Nitrat, das gibt es noch, lohnt die Fahrt, auch weil ich immer für mehrere Monate hole, da das „verkeimte“ Wasser auch bis zu einem Jahr hält, wie ich nach einem längeren Auslandsaufenthalt festgestellt habe. Kommt beim Abfüllen eine Frau mittleren Alters vorbei. Wir kommen ins Gespräch und sie berichtet, dass sie zwei vereiterte Nieren gehabt hätte mit der Gefahr einer Nierenschrumpfung. Da Antibiotika nicht mehr wirksam gewesen seien, hätte sie es mit dem Wasser aus der Quelle auf eine Empfehlung hin probiert. Sie sei heute gesund und würde das Wasser nun nicht mehr brauchen, bzw. die Mühsal des Holens nach überwundener Erkrankung weiterhin auf sich nehmen. Das Wasser ist sehr kalkhaltig. Der Kalk fällt aber wie Weinstein bei einem guten Wein nach längerer Lagerung aus. Probieren Sie das mal mit Ihrem Leitungswasser mit seinen politischen Grenzwerten. Ich komme nun zu dem Artikel der zitierten südaustralischen Forschergruppe, auf den ich mich bezogen habe, dessen link Sie als Beleg verlangen. Er wurde gelöscht zugunsten der offiziellen 50 bis 100 mg Nitrat, die man dort heute offiziell für unbedenklich hält. Solche Löschungen gehen im Besonderen dann unproblematisch, wenn staatliche Mittel für die Untersuchung aufgewandt wurden und man entsprechenden Druck ausüben kann in Bezug auf die Mittel für weitere Arbeiten. Auch veröffentlichte Wissenschaft unterliegt heute eben nicht mehr der Verpflichtung zur Wahrheit, sondern den Prämissen der Politik und der dahinter stehenden Interessengruppen. Die Intelligenz der Menschen wird heute erzeugt und gesteuert über die Suchmaschinen des Internets. Das wissen auch die Regierungen und vor allem bei uns die Pharmakonzerne. Ich habe mich da einmal mit einer offensichtlich von dort abgestellten „Fachperson“ auseinandergesetzt, die sich dann nach Literaturangaben meinerseits dann doch besser im Loch des Schweigens verkrochen hat, um nicht mehr „Ungünstiges“ meinerseits zu provozieren. Das am Rande und zur Ergänzung. Bei der Gelegenheit habe ich Verdacht geschöpft und mich auch in Indien umgeschaut. Die haben landesweit ein erhebliches Fluorproblem im Grundwasser. Und damit auch gesundheitliche Probleme, wenn es nicht aus dem Trinkwasser entfernt wird. Auch dort wurde ein brisanter Artikel dazu gelöscht, den ich mir allerdings vor ein paar Jahren ausgedruckt habe wegen den bisher unbekannten gesundheitlichen Fakten zu diesem Problem aus den Untersuchungen dazu. Und zurück zu der südaustralischen Untersuchung, auf die ich mich bezogen habe, dort hiess es unter anderem nach meinen Notizen: „… the data shows thar pregnant women whose whose drinking water contained fife to fiteen parts per million of nuitates … ran three timest h risk of bearing malformed infants. The risk was four times greater when nitrate levels exceeded fifteen parts per million.' Die Sache mit dem Nitrat im Trinkwasser ist also noch bei weitem schlimmer als von mir aus dem Gedächtnis hier geschrieben. Was Sie wollen ist eine weitere Zwangsmedikation der Menschen in meiner Heimat mit Stoffen, die über das Fracking ins Grundwasser gelangen, von deren Wirkung im Trinkwasser wir bisher keine Ahnung haben können. Was ich aber nicht will ist, dass nur die Fracking-Mafia bei uns wie die Mll-Mafia in Italien weiss, wo man das Wasser unbedenklich trinken und von wo man das Gemüse guten Gewissen essen kann und von wo besser nicht, hier http://www.tagesschau.de/ausland/muell144.html Pflanzen haben die Eigenschaften, auch giftige Stoffe zu akkumulieren. Nicht jede, aber einige. Möglicherweise auch die neuartigen, durch Ihr 'sauberes' Fracking ins Grundwasser eingebrachten. Unbekannte Wissenschaft. Solche Verhältnisse, mag sein, dass Sie sie wollen, ich möchte sie für die grosse Masse der ahnungslosen Menschen, auch für die, die Ihrem Argument gutgläubig aufsitzen, um dann meine Position mit Ihnen zusammen zu bekämpfen, genau dafür sind Sie schliesslich im Internet unterwegs, in meiner schönen und lebenswerten Heimat nicht. Ach ja. Zum Cadmium und anderen unerwünschten giftigen Stoffen, die Pflanzen akkumulieren. Dem kann ich aus dem Weg gehen, wenn ich mich an dem orientiere, was man dazu weiss, dem Trinkwasser aber nicht: Sonnenblumen sind Cadmiumsammler, vor allem die aus Ägypten, und südamerikanische Kakaopflanzen. Auch und natürlich abhängig von den Böden. Auch diese Argumente berechtigen daher nicht zu einer weiteren allgemeinen von Ihnen das Wort geredeten Zwangsmedikation über das Trinkwasser durch weitere Stoffe Im Trinkwasser aus Ihrem „sauberes“ Fracking. Denn Trinkwasser hat wie oben bedeutet eine völlig andere Bedeutung für die Gesundheit des Menschen als das von Ihnen in übler Absicht angeführte pöse, pöse Gemüse. Und wie gesagt, dem Trinkwasser kann niemand ausweichen. Ich sehe in Ihrem Argumentationsstrang die übliche Methode, das bisschen Rest Natur, die das Leben noch erhält, mit schlechtem Argument vollends in den Abgrund zu tragen, indem man versucht, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Risiken in die Unbedenklichkeit und damit Lächerlichkeit zu argumentieren. Wenn ich mit jemandem im Internet kommuniziere, es ist einfach so, dann habe ich das ganze Gegenüber vor mir. Daher weiss ich, dass ich Sie mit meinem Argument nicht erreichen kann. Aber ich erreiche jene, die noch ein wenig Gefühl für den verteidigungswerten Rest Lebens haben, den uns Menschen auf der Argumentationsebene wie der Ihren übrig gelassen haben und hier mitlesen aber hilflos im Argument sind. Für die schreibe ich hier. Und Beiträge in der Länge wie dieser fallen mir nach einem schweren Sportunfall mit vierfachen Schädelbruch und Einblutungen ins Gehirn und anderem mehr im Moment wahrlich nicht leicht. Aber es geht um das Leben, oder den Rest davon, der noch vor Menschen wie Ihnen zu verteidigen ist. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Und: Sie und Ihre Absichten haben einen Feind. Und es werden nicht nur durch mich mehr werden. Und Sie bekommen Ihr Fracking in Baden-Württemberg nicht durch.
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Auch wer Ist schon länger als 1 Jahr her
'Sie wissen sicher, dass der Nitratwert mit der Krebshäufigkeit korreliert und dass nach einer australischen Studie dieser Krebswert sich ab 0,5 mg Nitrat im Trinkwasser erhöht.' Und nach einer anderen Studien werden regelmäßig alleinstehende Frauen von Aliens entführt. ich weiß, das ist polemisch. Aber von einer 'Studie' zu sprechen, ohne diese zu nennen oder auch nur einen Satz über die wissenschaftliche Haltbarkeit der dort gemachten Aussagen zu machen, ist auch nichts anderes als Polemik. Ich hoffe nur, daß die australischen Studienersteller niemals in ihrem Leben Gemüse essen. Und hoffentlich trinken sie keine Obstsäfte - da ist Alkohol drin. 'Und was gilt bei uns als ungiftig?' Das was nach nachweislich keine über dem statistischen Durchschnitt liegende Gesundheitsschäden verursacht. Dazu gehören übrigens auch die Unmengen von Nitrat, die jeder durch das Essen von Gemüse zu sich nimmt. Sie wissen schon - dieses böse Zeug, was jede Pflanze produziert. Und dazu gehört auch die natürliche Radioaktivität, die übrigens locke rum den Faktor 100 auf der Erde schwankt - je nach Wohnort - ohne daß damit ein statistisch erhöhtes Krebsrisiko verbunden ist. Dazu gehört auch das Kadmium, was sie und ich vollkommen natürlich mit der Nahrung aufnehmen. Dazu gehört auch die Blausäure, mit denen die Nazis Menschen umgebracht haben und die wir (nicht erst heute) regelmäßig essen - ohne jedes Problem. Und vor allem gehört dazu das Lebens - denn das ist tödlich und zwar zu 100 %. 'Heute sehe ich die Dinge politisch.' Richtig, wissenschaftlich jedenfalls nicht. Und von 'Politikern' möchte ich mir nicht sagen lassen, was gut oder schlecht für mich ist.
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Wahlbürger Ist schon länger als 1 Jahr her
'AUG 15 13:52 Uhr, geschrieben von Auch wer @Wahlbürger Noch mal: Jeder Stoff wird über die Menge zum Gift. Ist die Menge gering genug, ist es kein Gift. ...' Was ist denn hier gering genug? Das wissen Sie zum Beispiel bei einem MCS-Kranken? Sie wissen sicher, dass der Nitratwert mit der Krebshäufigkeit korreliert und dass nach einer australischen Studie dieser Krebswert sich ab 0,5 mg Nitrat im Trinkwasser erhöht. Und was gilt bei uns als ungiftig? Ich sage es Ihnen, damit es hier jeder versteht: 50 mg sind der erlaubte Wert. Nach Ihrer Theorie sind dann 50 mg Nitrat ungiftig bzw. hier nicht an der Krebshäufigkeit in einer Bevölkerung beteiligt, aber ab 50 mg wird´s dann Gift, denn die Dosis macht das Gift, so Ihr Argument. Und wenn ´s genehm ist, kann man sicher auch die doppelte Menge begründen. Denn die Dosis ist heute zu einem rein politischen Wert verkommen. Wie bei den MAK-Werten. Wie ärmlich das Argument, um Ihre Interessen schön zu reden. Sie rechnen wohl mit viel Gas. Wissen Sie, wir haben so rund 30 Jahre gebraucht, um in der 'Gut'achterszene der Toxikologie wenigstens einen als 'Gut'achter aus dem Verkehr zu ziehen. Ich war da auch ein ganz klein wenig dran beteiligt. Heute sehe ich die Dinge politisch, denn die Zeit drängt, wenn es um das Trinkwasser geht. Und wehret den Anfängen, dass solche Leute wie Sie mit 'seriöser' Argumentation einen Fuss auf den Boden bekommen. Und noch etwas: sauberes Trinkwasser könnte durchaus einmal ein Exportschlager Baden-Württembergs werden, dann nämlich, wenn Sie mit Ihren Gifttheorien in anderen Bundesländern oder Staaten der EU erfolgreich landen können. Zumindest ist sauberes Wasser ein sine qua non für die Gesundheit der Menschen im Lande. Und: tun Sie mal alles, was erlaubt ist in Ihr DIN-Wasser nach erlaubten Höchstwert. Würden Sie es noch trinken oder benutzen oder das dann doch lieber den von Ihnen Verblendeten überlassen? Ich schätze, Sie sind einer derjenigen, der öffentlich ein Glas voll von diesem Wasser zur allgemeinen Aufklärung trinkt, um dann zu sagen: Seht ich lebe noch und bin nicht tot umgefallen. Noch nicht einmal husten muss ich davon. Für die Dummen, die sich dann durch Sie aufgeklärt fühlen.
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Auch wer Ist schon länger als 1 Jahr her
Noch mal: Jeder Stoff wird über die Menge zum Gift. Ist die Menge gering genug, ist es kein Gift. Und beim Fracking werden keine exotischen Stoffe eingesetzt sondern bekannte Chemikalien, deren Wirk- und Schädigungsdosen allesamt bekannt sind. Selbst wenn es durch einen Unfall oder ähnliches zum Grundwassereintrag kommen sollte, würde die Verdünnung dafür sorgen, daß es zu keiner gesundheitsbeinträchtigenden Konzentration von Fremdstoffen im Grundwasser kommt. Und zu ihrer Frage, wie man eine eventuelle Gesundheitsgefahr mancher Stoffe ausschließen kann: Niemand kann das. Man kann nicht etwas Nichtvorhandenes beweisen. Oder beweisen sie mal, daß es keine UFOs (oder was auch immer) gibt. Was sie betreiben, hat mit seriöser wissenschaftlicher Herangehensweise nichts zu tun. Und wie zuverlässig Fracking arbeitet, daß der jahrzehntelange Einsatz in Deutschland gezeigt. Fracking wird in Deutschland schon seit Jahrzehnten eingesetzt - sicher und zuverlässig.
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Wahlbürger Ist schon länger als 1 Jahr her
'AUG 14 15:20 Uhr, geschrieben von Auch wer @Wahlbürger Bitte bleiben sie doch bei den Fakten! ...Jedoch vergessen sie auch hier wieder den alten Grundsatz, daß die menge das Gift macht. So ist beispielsweise die Lethaldosis von Kochsalz fast genauso hoch wie die von gewöhnlichem Aspirin.' Und die Dosis macht das Gift bei Chemikalien. Sie sagen es.Und sie wissen sicher, dass es heute Gifte im Femtogrammbereich gibt. Also nix mehr mit einer Aussage von Theophrastus Bombastus von Hohenheim aus dem Mittelalter. Ist dahin. Bei den Geruchsstoffen reichen bei MCS-Kranken schon wenige Moleküle. Übrigens bei Mottenmännchen diese wenigen Moleküle auf Kilometerdistanzen nochmals verdünnt, was reicht, dass sie auf die Weibchen fliegen. Und woher wollen Sie wissen oder wie wollen Sie ausschliessen, dass hier nicht stereometrisch hormonähnliche Substanzen entstehen können. Und dass das Bohrloch durch verschiedene Grund- und Gesteinsschichten geht, die weit voneinader wegliegen, dass ist natürlich die Garantie dafür, dass das Bohrloch keinerlei Verbindungen zwischen diesen Schichten herstellt. Sie dürfen Ihre Darstellungen dem Laien auf dem Marktplatz verkünden.
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