Christof R. Sage Promifotograf feiert Media Night in Stuttgart

Von Uwe Bogen 

Vor 38 Jahren fing er als Promifotograf an – jetzt ist er selbst ein Promi der Stadt: Christof R. Sage hat mit seiner vierten Business Media Night am Montagabend im Römerkastell einen Vip-Ansturm ausgelöst, wie ihn Stuttgart selten erlebt.

Stuttgart - In der Schlange stehen mit Schlagerstar Roberto Blanco Schauspielerin Natalia Wörner und Miss World Rosanna Davison . Wer wichtig ist, muss warten können – so ist das eben, wenn der gut gelaunte Mann mit dem grauen Schnauzer ruft. Den Stau auf dem Roten Teppich vor der Phoenixhalle, zwischen Luxusschlitten hindurch, nehmen die meisten der etwa 1500 Gäste gern in Kauf – Hauptsache, sie stehen auf der Vip-Liste von Christof Sage , der in dieser Nacht eine blaue Brokat-Weste trägt, Hauptsache, sie gehören zu seinem Netzwerk.

Sind wir hier bei den Deutschen Meisterschaften im High-Heels-Laufen? Bei den Damen gilt in dieser Nacht: Hoch, höher, am höchsten! Nur Stylistin Randi Bubat macht nicht mit. Stilettos werde sie erst tragen, sagt sie, wenn sie 80 ist. Die Frau des Jazzmusikers Wolfgang Dauner glänzt im pink-orangefarbenen Outfit und schaut sich staunend und doch bewundernd um. „Man sieht, wie sich die Gesellschaft in Stuttgart verändert hat“, stellt sie fest, „man sieht, wie bunt Stuttgart geworden ist.“

Die bunte Vielfalt dieser Stadt

Alle sind da: Von Jürgen Rudloff , dem Besitzer von „Europas größten Bordell“ bis zu Chris Fleischhauer, der ersten männlichen Lotto-Fee Deutschlands, von der Travestiekünstlerin Frl. Wommy Wonder bis zum Formel-1-Manager Willi Weber . „Sehr beeindruckt“ ist Graf Björn Bernadotte , der mit seiner Frau Gräfin Sandra Bernadotte von der Insel Mainau gekommen ist, „wie vielfältig Stuttgart ist und wie ein einzelner Fotograf das alles auf die Beine stellt.“ Die Stadt ist so bunt wie das Blumenmeer auf der Mainau. Im Glamour dieser Nacht lässt Zauberkünstler Thorsten Strotmann Golfbälle verschwinden und kommentiert das Geschehen um ihn herum, den Vip-Aufmarsch: „Alles Illusion!“

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Auch wenn Christof Sage an etwa 200 Tagen im Jahr mit dem Fotoapparat um die Welt jettet, schlägt sein Herz für die Heimat. Sein geliebtes Stuttgart stand bisher nicht im Verdacht, Protz-City zu sein. In unseren Breiten herrscht eher Understatement. Sage plädiert dafür, nicht alles immer kleinzureden. Haus und nicht Häusle will er hören – und feierte deshalb mit Hilfe von über 60 Sponsoren auch ein Fest und kein Festle.

Das Geheimnis seines Erfolgs ist es, dass er Promis wie ganz normale Menschen behandelt. Wenn man ihn bei Begegnungen mit Stars beobachtet, könnte man meinen, er ist der Chef. Alle hören auf sein Kommando. Widerstand ist zwecklos. Und die Promis können sicher sein, dass er ihnen nicht vor ihrer Haustüre auflauert. Wer von ihm wissen will, ob er mit Fotos, die nicht veröffentlicht werden, am meisten verdient, wird von ihm rasch zurechtgewiesen. „Es gibt keine Bilder bei mir, vor denen sich irgendjemand fürchten müsste“,sagt er, „ich kassiere kein Schweigegeld!“

Die vierte Media Night soll seine letzte sein

Früher brauchte man Vitamin B – heute Netzwerke. Jemand zu kennen, der jemanden kennt, hat noch nie jemandem geschadet. Sage, auch Herausgeber der „Feinen Adressen“, kennt wohl alle. Sein größter Spaß scheint es zu sein, Menschen bekannt zu machen. Seine Media Night ist deshalb auch ein wichtiger Termin zur Anbahnung von Geschäften aller Art. „Treffen wir uns bei Sage?“ Diese Frage ist in den letzten Tagen in vielen E-Mails gestellt worden.

Seine vierte Media Night soll seine letzte sein, sagt Christof Sage. Doch keiner will ihm dies so recht abnehmen. Ist auch diese Ankündigung nur Illusion? Die Stadt braucht ihre bunten Seiten!

Sages hübsche Tochter übrigens will nicht Papas Büro übernehmen. Dass er mit Promis auf Du und Du ist, gefalle ihr, aber sie sehe, wie wenig Freizeit in diesem Beruf bleibe, sagt der Vater. Der Hansdampf fliegt ständig um den Globus, ist selten daheim – und kehrt immer zurück. Stuttgart ist wie geschaffen für ihn. Selbst wenn die große Welt wie bei seiner Mega-Party aufflackert, ist’s doch immer irgendwie familiär.

Gesehen im Vip-Trubel: EU-Kommissar Günther Oettinger (er sprach das Grußwort und bezeichnete Sage als „feinen Kerl“), die Tennisstars Thommy Haas und Charly Steeb , RTL-Moderator Kai Ebel , das fast komplette Schauspieler-Team der „Soko Stuttgart“ mit „Schrotti“ Michael Gaedt, Sänger Abi Ofarim , Dübel-Chef Klaus Fischer , Spendensammlerin U te Ohoven, die Stuttgarter Immobilienmaklerin Inge Rinkhoff , die in ihrer Wahlheimat Marbella für RTL in der Serie „Allein unter Palmen“ vor der Kamera steht, Unternehmer Rolf Deyhle , Bandleader Berti Kiolbass a, Rennfahrer-Legende Hans Herrmann , Playmate Mia Gray, SWR-Moderatorin Petra Klein , Kulturmanagerin Brigitte Stephan, die Künstlerin und Autorin Iris Caren von Württemberg , Gastrosoph Bernd Heidelbauer, der frühere Staatssekretär Matthias Kleinert , Schönheitschirurg Werner Mang , Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg-Stiftung und Ehemann der Bürgermeisterin Susanne Eisenmann , Wirtschafts- und Promi-Anwalt Karsten ­Hohberg mit Verlobter und und und ...

 

 

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