Besuch beim VfB Stuttgart Wie sieht Klinsmann die Situation beim VfB?

Von red 

Stattete seinem ehemaligen Verein einen Besuch ab: Jürgen Klinsmann. (Archivbild) Foto: dpa
Stattete seinem ehemaligen Verein einen Besuch ab: Jürgen Klinsmann. (Archivbild)Foto: dpa

Der ehemalige VfB-Stürmer Jürgen Klinsmann hat den Roten in Bad Cannstatt einen Besuch abgestattet. Klinsmann schaute sich unter anderem das Nachwuchsleistungszentrum an, besuchte seinen Sohn, der zurzeit bei der U23 mittrainiert, und äußerte sich zur Situation beim VfB Stuttgart.

Stuttgart - Auf dem Trainingsgelände des VfB Stuttgart gab es in der vergangenen Woche Besuch aus alten Zeiten: Der ehemalige VfB-Stürmer Jürgen Klinsmann war zu Gast bei den Roten. Der Ex-Bundestrainer, der die Nationalmannschaft beim Sommermärchen 2006 coachte, war unter anderem gekommen, um seinen Sohn Jonathan beim Training zu sehen sowie das Nachwuchsleistungszentrum zu .

Der 19-jährige Torhüter trainiert zurzeit bei der U23 des VfB, um sich auf die U20-Weltmeisterschaft im Juni in Südkorea vorzubereiten, an der er mit der Nationalelf der USA teilnimmt. „Da kann ein gutes Training unter besten Bedingungen nie schaden“, erklärt Klinsmann in einem Interview mit dem VfB. „Ich bin dem VfB sehr dankbar, dass er dies so unkompliziert und schnell geregelt hat. Zudem hat Jonathan in dieser Zeit auch einen sehr guten Kontakt zur Familie.“

Lange Gespräche mit Dietrich, Schindelmeiser, Wolf und Kienle

Ob Jonathan auch mal in die großen Fußstapfen seines Vaters tritt? „Das ist jetzt eine spannende Phase. Er wurde bei der U20 Concacaf-Meisterschaft, dem Gegenstück der Europameisterschaft, als bester Torhüter ausgezeichnet. Da kommen natürlich Anrufe von Vereinen. Aber da gibt es keinerlei Stress. Wir werden sehen.“

Und wie sieht Klinsmann die Situation beim VfB? „In den letzten Jahren gab es einfach viel zu viele Wechsel und viel zu wenig Konstanz. Ich hatte jetzt teils sehr lange Gespräche mit Wolfgang Dietrich, Jan Schindelmeiser, Hannes Wolf und Marc Kienle. Man hat einen guten Plan und dieses Führungsteam hat Vertrauen verdient.“

Auf jeden Fall sei es immer eine emotionale Rückkehr nach Bad Cannstatt. Am meisten habe Klinsmann bei diesem Besuch berührt, dass er seine früheren Kollegen Peter Reichert und Günther Schäfer getroffen habe, die jetzt wieder näher an das Team gerückt sind. „Das sind gute positive Jungs, die viel Energie haben.“

Ob der VfB nach der Niederlage bei Greuther Fürth dennoch den Aufstieg schaffen kann, hat StuggiTV Menschen in der Stuttgarter Innenstadt gefragt. Das Ergebnis sehen Sie in der Video-Umfrage:

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