Baumfäll-Arbeiten Unternehmen wird angefeindet

Von dpa/lsw 

Die Baumfäll-Firma bekommt Drohbriefe und anonyme Anrufe am laufenden Band.

Karlsdorf-Neuhard - Die Baumfäll-Firma Gredler und Söhne GmbH muss ihren Einsatz bei der Baustelle Stuttgart 21 teuer bezahlen. „Wir bekommen Drohbriefe und fast pausenlos anonyme Anrufe“, sagte eine Sprecherin des mittelständischen Unternehmens aus Karlsdorf-Neuhard bei Bruchsal. Die Firma prüfe deshalb juristische Schritte. Gredler und Söhne war von der Bahn engagiert worden, um in der Nacht zum Freitag im Schlosspart 25 Bäume für den Beginn der Tiefbauarbeiten zu fällen.

In den Briefen werde die Firma als Baummörder bezeichnet, wüst beschimpft und mit Drohungen überzogen, sagte die Sprecherin. An einem Vormittag habe das Telefon mehr als 20 Mal geläutet, aber die Anrufer hätten sofort aufgelegt. „Wir sind ein kleines Unternehmen, das nur seinen Auftrag erledigt hat“. Für weitere Rodungen im Schlosspark sei sie bislang nicht angefragt worden.

Bewerten
Wie hat Ihnen der Artikel gefallen? Vielen Dank für Ihre Bewertung!
1 Stern 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne 4.2
Stuttgart-21-Geologen Das unterirdische Gebirge hat seine eigenen Gesetze

Von 14. Mai 2016 - 6:00 Uhr

Wie sicher ist der Tunnelbau im komplexen Stuttgarter Untergrund? Viele Kritiker fürchten Probleme. Doch die zuständigen Geologen sehen keine unkalkulierbare Gefahr. Sie überwachen die Baustellen rund um die Uhr.