Arbeitgeber unklar Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus arbeitet wieder

dapd, 19.12.2012 11:21 Uhr
Wie nun bestätigt wird, ist Stefan Mappus (CDU) seit Herbst wieder berufstätig. Sein Arbeitgeber wird jedoch nicht bekannt gegeben.

Pforzheim - Der frühere Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) ist wieder berufstätig. Sein Anwalt, Christoph Kleiner, bestätigte der „Pforzheimer Zeitung“, dass Mappus seit Herbst, anderthalb Jahre nach seiner Wahlniederlage, wieder arbeitet. Den Vertragspartner wollte der Anwalt nicht nennen.

Der Zeitung zufolge soll es sich um eine freiberufliche Tätigkeit handeln, die den Pforzheimer häufig in die Schweiz sowie dem Vernehmen nach in Richtung München und Karlsruhe führe. Unklar sei, ob dies auf eine Zusammenarbeit mit seinem früheren Arbeitgeber Siemens hindeutet, dessen Konzernzentrale in München residiert und der in Karlsruhe den fünftgrößten Standort innerhalb des Konzerns hat. Ein Wegzug der Familie aus Pforzheim sei dem Anwalt zufolge nicht geplant.

Nachdem der Staatsgerichtshof das EnBW-Geschäft des früheren Regierungschefs für verfassungswidrig erklärt hatte, hatte Mappus im November 2011 seinen Job als Leiter des Brasiliengeschäfts von Merck nach nur vier Monaten in beiderseitigem Einvernehmen beendet. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Untreue im Zusammenhang mit dem EnBW-Aktienankauf gegen ihn.

 

 
 
Kommentare (4)
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Nora Ist schon länger als 1 Jahr her
Herr Mappus ist ja noch ein relativ junger Mann, der sehr wohl noch arbeiten kann. Als ehemaliger MP hat er sicher ein üppiges Übergangs- geld bekommen. Für die Anwälte, die er braucht, muß er noch bißchen zusätzlich arbeiten. Gut so. Im übrigen, ein normaler Arbeitnehmer muß bis 67 Jahre arbeiten - warum sollte das nicht auch für einen Herrn Mappus gelten? Von dem her finde ich so eine Meldung nicht angezeigt und überflüssig.
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Gertrud Ist schon länger als 1 Jahr her
Hat Herr Mappus je gearbeitet? Ach ja, zu Studentenzeiten bei Siemens. Dort wurde ihm auch gleich eine Stelle auf Lebenszeit garantiert, damit er in seiner angestrebten politischen Laufbahn Siemens immer gefällig bleibt. Was hat er vertickt? Ach ja: Mobiltelephone. Dann arbeitet er also wieder? Vielleicht hat er aber auch nur einen neuen Sponsor gefunden, der ihn finanziell unterstützt, damit er wieder gefällig ist. Vielleicht ist der alte Sponsor sogar der Neue. Auftauchen wird er ganz sicher wieder. Merkel ist ihm verpflichtet, auch wenn er eigentlich wohl ins Gefängnis gehört. Doch: Regierungskreise pflegen nicht ins Gefängnis zu wandern, sondern hohe Altersruhegelder - gerne auch ab sofort - zu bekommen. Frau Gönner wurde ja auch bestens versorg. Auch diese will wiederkehren. Hoffentlich sind die Wähler klug genug, diese irren Selbstbediener nicht wieder zu wählen!
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Pforzemerin67 Ist schon länger als 1 Jahr her
Lommt Mappus etwa gar nicht mehr ins Kittchen? Das wäre aber eine rechte Sauerei, wenn einer 5 Milliarden mit seinem Parteispezl Notheiss mitternachts ohne Konsequenz verplempern darf oder etwa nicht? Der ist doch schon als Verfassungsbrecher verurteilt! Warum muss der dann nicht ins Loch! Das stinkt doch zum Himmel, bitte um Aufklärung wie das sein kann.
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Ein Schelm Ist schon länger als 1 Jahr her
Vielleicht reist er ja in der Schweiz umher und kauft Steuersünder - Daten CD´s, bevor diese den rot-grünen Länderregierungen angeboten werden. So kann er sicher manch früheren Freund aus Regierungszeiten vor Ungemach bewahren.
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