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Antifa kündigt Protest an Hotel in Stuttgart soll AfD Räume kündigen

Von ks 

Nicht nur die Wahlplakate der AfD werden beschädigt. Wirte, die an die Partei Räume vermieten, erhalten Briefe. Foto: dpa
Nicht nur die Wahlplakate der AfD werden beschädigt. Wirte, die an die Partei Räume vermieten, erhalten Briefe.Foto: dpa

Das Hotel Maritim an der Seidenstraße ist von linken Gegnern der AfD aufgefordert worden, der Partei am Wahltag keine Räume für eine Wahlparty zur Verfügung zu stellen.

Stuttgart - Die Alternative für Deutschland (AfD) wird in Stuttgart erneut bei der Anmietung von Räumen für ihre Wahlparty am 13. März bedrängt. Am Donnerstag veröffentlichte das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart und Region einen Brief an das Hotel Maritim. Das Haus solle die Vermietung von Räumen an die AfD zur Landtagswahl streichen. „Ihnen muss klar sein, dass wir nicht tatenlos zusehen werden, wenn Rassisten und rechte Hetzer in unserer Stadt feiern“, heißt es, man werde die Wahlparty „mit massenhaften und lauten Protesten konfrontieren“.

Im Internet ruft die Antifa für 17 Uhr zu einer Demonstration auf dem Berliner Platz auf. Von dort aus soll es vor das Maritim gehen. Die Geschäftsführung des Hotels war am Donnerstag zu einer Stellungnahme nicht erreichbar. „Wir haben wegen der Bedrohung von Wirten bereits einige Absagen bekommen“, sagt AfD-Kreisverbandssprecher Karl-Friedrich Hotz. Bekannt ist die des Café Königsbau. Hotz will das Hotel als Veranstaltungsort nicht bestätigen. Eine Wahlparty werde es geben. Den Ort wolle man noch nicht bekannt geben.

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