Carl Gustaf von Schweden: König trifft Mercedes-Chef – was der Royal mit Källenius zu besprechen hatte

Mercedes-Chef Ola Källenius zeigte der Delegation um König Carl XVI. Gustaf unter anderem das Design Center.
Erik Cronberg/IVA- König Carl XVI. Gustaf besuchte mit Delegation das Mercedes-Werk in Sindelfingen.
- Anlass war die „Royal Technology Mission 2026“ mit Stationen u. a. in Stuttgart.
- Mercedes zeigte Design Center, Electric Software Hub und die Factory 56.
- Ola Källenius sprach von Ideenaustausch – Themen: Transformation, Wettbewerbsfähigkeit, Führung.
- Der König traf in Stuttgart Vertreter aus Stadt und Region; auch Daimler Truck war Thema.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
König Carl XVI. Gustaf von Schweden und eine Delegation der Königlich Schwedischen Akademie der Ingenieurwissenschaften haben einen Tag nach ihrem Besuch in Stuttgart anlässlich der „Royal Technology Mission 2026“ auch einen Abstecher nach Sindelfingen gemacht – und dort am Freitag das Werk von Mercedes-Benz besucht. Das teilt Konzernchef Ola Källenius in seinem neuen Post auf dem beruflichen Netzwerk LinkedIn.
„Es war großartig, Gäste aus meiner Heimat in meinem zweiten Zuhause zu begrüßen“, schreibt der Schwede, der mittlerweile auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Es sei ihm eine „große Freude“ gewesen und er bedankte sich „für den bereichernden Austausch“.
Mercedes-Benz präsentiert unter anderem das Design Center
Dem Post des Mercedes-Chefs zufolge begann der Tag mit der Gruppe um Schwedens Staatsoperhaupt im Design Center. Dort arbeiten Beschäftigte am „automobilen Portfolio der Zukunft“ und entwerfen unter anderem Produktvorschläge und Forschungsfahrzeuge, heißt es von Mercedes.
Des Weiteren präsentierte der Stuttgarter Autobauer laut Källenius den Electric Software Hub, eine nach Mercedes-Angaben rund 70.000 Quadratmeter große Fabrik für Softwareintegration. Auch den Besuch der hochmodernen Factory 56, in der die Luxusmodelle S-Klasse, deren elektrisches Pendant EQS und die Maybach S-Klasse gefertigt werden, führt Källenius auf.
Mercedes-Chef Källenius: Es geht auch um Austausch
„Natürlich geht es bei solchen Besuchen nicht nur darum, zu zeigen, was wir bei Mercedes tun“, erklärt er auf LinkedIn. „Sie sind auch dafür da, um Ideen auszutauschen. Wir sprachen über Transformation, Wettbewerbsfähigkeit und Führung“, so Källenius, der von vielen interessanten Perspektiven und Denkanstößen berichtet.
„Außerdem habe ich mich gefreut, dass ich die Gelegenheit hatte, ein bisschen Schwedisch zu sprechen“, fügt er hinzu. Es sei nicht so, dass seine Kenntnisse eingerostet wären, aber er komme heutzutage nicht mehr so oft dazu, die Sprache zu nutzen. „Wenn ich also die Gelegenheit dazu habe, genieße ich es umso mehr.“
Delegation trifft auf Vertreter aus Stadt und Region
Hintergrund des schwedischen Besuchs ist die „Royal Technology Mission 2026“, welche die Delegation nach Zürich, München und Stuttgart und in Summe zu einigen Unternehmen führte, darunter Airbus Space and Defense im bayerischen Ottobrunn und eben Mercedes-Benz.
Die Mission sei „das wichtigste internationale Delegationsformat“ der Königlich Schwedischen Akademie der Ingenieurwissenschaften, teilt die Stadt Stuttgart mit. „Sie vernetzt Spitzenkräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit weltweit führenden Innovationszentren, um strategische Entwicklungen für Schweden und Europa voranzutreiben“, heißt es weiter.
Am vergangenen Donnerstagabend traf der König gemeinsam mit einer rund 40-köpfigen Delegation auf Einladung der Landeshauptstadt und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart auf Vertreter aus Stadt und Region. „In Stuttgart könnte man fast sagen: alles in schwedischer Hand, jedenfalls bei den Unternehmen, die den Daimler-Stern, den Stolz des Schwabenlandes, tragen“, sagte Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) der Mitteilung zufolge bei seiner Begrüßung.
Auch Daimler-Truck-Chefin Karin Radström ist aus Schweden
Er bezog sich anschließend auf Mercedes-CEO Ola Källenius und die ebenfalls aus Schweden stammende Chefin des Lkw- und Busherstellers Daimler Truck mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen, Karin Radström.




