Die Legende von„Tante Käthe“: So kam Rudi Völler zu seinem Spitznamen

Stolz auf seine Jungs: Rudi Völler. Trotz Sieg sei das Teamchef-Comeback nach 19 Jahren eine „einmalige Sache“.
IMAGO/Eibner/IMAGO/Eibner-Pressefoto/MemmlerStatt Pfiffen gab es am Dienstagabend in Dortmund donnernden Applaus. Dieser galt nicht nur der Nationalelf, sondern vor allem dem Interims-Trainer Rudi Völler.
Unter der Leitung des DFB-Sportdirektors gewann Deutschland im Länderspiel gegen Frankreich mit einem 2:1. Nach der Niederlage gegen Japan gab der Deutsche-Fußball-Bund die Trennung von Bundestrainer Hansi Flick bekannt.
Völler-Effekt führt Mannschaft zum Sieg
Bei der Suche nach den Gründen für den überraschenden Erfolg gegen den Vizeweltmeister kommt natürlich der sogenannte Völler-Effekt auf. Schließlich hat die Aura des 63-jährigen auch auf die aktuelle Spielergeneration gewirkt und die Mannschaft zum Sieg geführt. „Ein Rudi Völler, es gibt nur ein Rudi Völler“, sangen die Fans voller Inbrunst in Dortmund. Nicht viele Fußballer können von sich behaupten, dass es über sie einen Song gibt. Neben der Völler-Hymne trägt der Sportdirektor auch einen Spitznamen, der einmalig ist: Tante Käthe.
Warum Rudi Völler „Tante Käthe“ genannt wird
Die Legende besagt: Den Spitznamen Tante Käthe hat Rudi Völler von seinem ehemaligen Nationalmannschafts- und Zimmerkollegen Thomas Berthold verpasst bekommen. Eine Erinnerung an dessen Tantchen, deren Haare gleich denen von Rudi Völler grau und lockig waren.