Landtagswahlen
: Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wählen Landesparlamente

Mit den beiden Abstimmungen endet das Wahljahr 2026. Sie könnten auch über die politische Zukunft des Kanzlers entscheiden.
Von
dpa
Berlin/Schwerin
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Der Landtagssitz von Mecklenburg-Vorpommern im Schweriner Schloss.

Jens Büttner/dpa
  • Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wählen am Sonntag neue Landesparlamente.
  • Wahllokale sind von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet – Wahl ab 16 Jahren möglich.
  • Berlin: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Linken und CDU, AfD, Grüne und SPD zweistellig.
  • Mecklenburg-Vorpommern: SPD und AfD liegen eng beieinander, Linke weit dahinter.
  • Ergebnis könnte Debatte über Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz befeuern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern werden an diesem Sonntag neue Landesparlamente gewählt. In der Hauptstadt können rund 2,5 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimme für die Wahl zum Abgeordnetenhaus abgeben, im Nordosten rund 1,3 Millionen Menschen. In beiden Ländern kann schon ab 16 Jahren gewählt werden. Die Wahllokale öffnen um 8.00 Uhr und schließen um 18.00 Uhr.

In Mecklenburg-Vorpommern lieferten sich SPD und AfD in Umfragen ein enges Rennen. Den Sozialdemokraten mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gelang in den vergangenen Wochen eine Aufholjagd. Im jüngsten ZDF-«Politbarometer“ lag sie knapp vorn. Weit dahinter lag die mitregierende Linke. Grüne und BSW müssen um den Einzug in den Landtag bangen und auch die CDU rutschte in Umfragen in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde.

In Berlin zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Linken und der CDU ab. Dahinter lagen in Umfragen auch die AfD, die Grünen und die SPD zweistellig. Das BSW kämpft um den Einzug ins Abgeordnetenhaus.

Je nachdem wie die CDU abschneidet, könnte die Debatte über die politische Zukunft von Parteichef und Kanzler Friedrich Merz erneut Fahrt aufnehmen. Seit Tagen wird darüber spekuliert, ob er sich halten kann. Merz hat das CDU-Präsidium für Sonntagabend ins Konrad-Adenauer-Haus in Berlin eingeladen.

Das Rotes Rathaus – der Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und der Senatskanzlei.

Britta Pedersen/dpa