Bundesregierung: Umfrage: 85 Prozent sind mit Arbeit von Merz unzufrieden – Grüne stärker

Gut 14 Monate nach dem Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind 85 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit unzufrieden.
Teresa Suarez/POOL EPA/AP/dpa- Forsa-Umfrage: 85 Prozent sind mit Kanzler Friedrich Merz unzufrieden, 14 Prozent zufrieden.
- Selbst in der Union überwiegt Kritik – 51 Prozent negativ, 48 Prozent positiv.
- Lars Klingbeil erhält 74 Prozent negative und 18 Prozent positive Bewertungen.
- Regierungsarbeit bewerten 82 Prozent negativ, im Osten sind es 87 Prozent.
- Sonntagsfrage: AfD 26 Prozent, CDU/CSU 22, Grüne 16, SPD 12, Linke 12 – Rest unter fünf Prozent.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gut 14 Monate nach dem Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind 85 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit unzufrieden. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv hervor. Lediglich 14 Prozent äußerten sich in der Umfrage des Instituts Forsa zufrieden. Beides entspricht dem bisherigen Negativrekord für Merz vom Mai.
Selbst die Anhängerinnen und Anhänger der Union beurteilen den Kanzler demnach zu 51 Prozent negativ, positiv nur 48 Prozent. Beim Koalitionspartner SPD sind es 83 Prozent negative und 17 Prozent positive Stimmen. Bei den übrigen Parteien liegt die Ablehnung zwischen 90 Prozent bei den Grünen und 98 beziehungsweise 99 Prozent bei Linken und AfD.
Nicht viel besser steht Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil da. Seine Arbeit beurteilen 74 Prozent negativ und 18 Prozent positiv. Unter den Anhängerinnen und Anhängern der SPD kommt Klingbeil sogar nur auf einen Zustimmungswert von 36 Prozent bei einer Ablehnung von 59 Prozent. Bei den übrigen Parteien sind die Anteile der negativen Bewertungen jeweils höher.
AfD bleibt stärkste Kraft
Die Arbeit der Bundesregierung insgesamt bewerten zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause 18 Prozent der Befragten positiv, 82 Prozent hingegen negativ. Im Osten Deutschlands äußern sich sogar 87 Prozent unzufrieden, im Westen 81 Prozent. Auch die Anhängerinnen und Anhänger der Koalitionsparteien bewerten die Regierungsarbeit jeweils mehrheitlich negativ. Bei der SPD sind dies 72 Prozent, bei CDU/CSU 54 Prozent.
In der sogenannten Sonntagsfrage verbessern sich die Grünen im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 16 Prozent. Auf Platz eins bleibt die AfD mit 26 Prozent, gefolgt von CDU/CSU mit 22 Prozent (beide unverändert).
SPD und Linkspartei liegen weiterhin mit jeweils zwölf Prozent gleichauf. Alle übrigen Parteien bleiben unterhalb der Fünf-Prozent-Marke. Die schwarz-rote Koalition hätte damit weiterhin keine Mehrheit, rechnerisch möglich wäre ein Dreierbündnis aus Union, Grünen und SPD.
Forsa befragte zwischen dem 7. und 13. Juli 2503 Menschen in Deutschland. Bei den Fragen nach der Zufriedenheit mit Merz und Klingbeil waren es 1009 Befragte. Die statistische Fehlerquote wurde mit 2,5 bis 3,0 Prozentpunkten angegeben.
