Hitzeschutz in Stuttgart: Neben den Ecotriis weitere innovative Schattenspender auf Marienplatz

Der Stuttgarter Marienplatz hat nun - zusätzlich zu den beiden Ecotriis - einen weiteren Schattenspender.
privat- Auf dem Stuttgarter Marienplatz werden zusätzliche Schattenspender getestet.
- Neben zwei Ecotriis steht seit knapp einer Woche ein System der Firma Tollerei.
- Der Bezirksbeirat finanzierte 7000 Euro für Ecotriis und 2800 Euro für die neue Lösung.
- Die Schatteninseln sind bis Herbst kostenlos geliehen – Zuschuss deckt die Montage.
- Bezirksvorsteher sieht Marienplatz als Hitzespots und setzt auf schnelle, modulare Lösungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ja, der Marienplatz sei an Hitzetagen der Hotspot des Stuttgarter Südens, sagt der Bezirksvorsteher Jonathan Makurath. „Dort gibt es die größten Herausforderungen.“ Weil einfach eine große Fläche versiegelt sei; die Bäume, die den Platz säumen, bringen nichts.
Weil es dem Bezirksbeirat allerdings wichtig sei, dass sich hier schattentechnisch etwas tut, wird auf dem Platz, von dem die Zacke gen Degerloch startet, in diesem Sommer allerlei ausprobiert, berichtet Makurath. Und seit Kurzem findet man dort etwas Neues vor.
Seit wenigen Wochen stehen am Marienplatz bekanntlich zwei Ecotriis. Den Großteil der Kosten hat die Stadt Stuttgart finanziert; insgesamt 7000 Euro hat der Bezirksbeirat aus seinem Budget beigesteuert. Weitere 2800 Euro gibt der Süden nun für eine weitere Beschattungskonstruktion aus.
Schatteninseln für Stuttgart kostenlos geliehen
Seit knapp einer Woche steht ein Schattenspender der Firma Tollerei von der schwäbischen Alb auf dem Marienplatz. Im Zusammenspiel ergeben die Lösungen „ein schlüssiges Bild“, so der Bezirksvorsteher, der sein Büro am Marienplatz hat. Der Zuschuss des Bezirksbeirat ist für die Montage vor Ort, die Schatteninseln selbst wurden bis Herbst kostenlos geliehen.
Das ist nicht nur Werbung für die Tollerei, sondern auch für Verschattungslösungen „mit ganz geringen Mitteln“, sagt Makurath. Er ist überzeugt, dass viel mehr auf solche modularen Lösungen zurückgegriffen werden müsste. Große Würfe dauerten schlicht zu lang. „Wir müssen mal hemdsärmlige Lösungen finden.“
