Mareike Enghusen ist Nahost-Korrespondentin und berichtet aus Tel Aviv.
Die israelische Armee rückt nach Gaza-Stadt vor. In äußeren Bezirken wird bereits gekämpft. Experten erwarten langwierige Guerillakämpfe.
Das unsichere Schicksal der letzten Geiseln hat die Proteste für eine Waffenruhe in Israel erneut angefacht.
Ministerpräsident Netanjahu scheint fest entschlossen, den Gazastreifen vollständig zu besetzen. Kritik daran kommt sogar aus der israelischen Armee.
Der Streit um Israels Demokratie gipfelt in der versuchten Entlassung einer Top-Juristin. Die wehrt sich.
Mitarbeiter der von der Gaza Humanitarian Foundation beauftragten Sicherheitsfirma behaupten, Wachleute hätten auf Hilfesuchende geschossen.
Radikale Siedler attackieren israelische Soldaten – und erhalten politische Rückendeckung, kommentiert Mareike Enghusen.
Israels Kalkül ist aufgegangen: Die USA sind in die Iran-Offensive eingestiegen und haben die Fordo-Anlage bombardiert. Der Iran könnte jetzt eskalieren.
Das iranische Atomprogramm sei zerstört, jubelt die israelische Regierung nach dem Angriff der USA auf die Uran-Anreicherungsanlagen im Iran. Doch in den Triumph mischt sich auch die Sorge, wie es nun weitergeht.
Israels operative Erfolge im Iran sind beeindruckend und genießen hohen Rückhalt in der israelischen Bevölkerung. Doch trotzdem könnte die Bilanz kippen – wenn das wichtigste Kriegsziel nicht erreicht würde.
In der Eskalation sind bis zum Montagmittag 24 Menschen in Israel durch iranische Angriffe gestorben. Dennoch befürworten viele Israelis den Militärschlag gegen den Iran.
Greta Thunberg weist mit ihrer Aktion auf die Not in Gaza hin – ihre Glaubwürdigkeit hat jedoch gelitten, kommentiert Mareike Enghusen.
Das Versprechen des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz, im Westjordanland einen „jüdischen israelischen Staat“ zu errichten, ist nicht bloß Rhetorik: Systematisch treiben Siedlerparteien die Annektierung des Westjordanlandes voran.
Die rechtsreligiöse Regierung verbietet Journalisten den Zutritt zum Gazastreifen und bevorzugt unverhohlen regierungsnahe Medien. Andere drangsaliert sie.
Die Mehrheit der Israelis verurteilt die kürzlich beschlossene Ausweitung des Gaza-Krieges. Dabei halten viele ausgerechnet Donald Trump, dessen Wahlsieg die israelische Regierung noch gefeiert hatte, für einen Hoffnungsträger bei der Lösung des Konflikts.
Am Montag hat die Hamas eine weitere israelische Geisel freigelassen – als „Zeichen des guten Willens“, wie US-Präsident Trump behauptet. Können sich Israel und die Hamas unter dem Druck der USA doch noch auf eine neue Waffenruhe einigen?
In Israel muss ein Gericht entscheiden, ob die Entlassung des Chefs des Inlandsgeheimdienstes rechtens war. Dieser hatte in der Katar-Affäre ermittelt, die für den Ministerpräsidenten politisch brandgefährlich ist.
Die Eltern des Israelis Maoz Inon wurden am 7. Oktober 2023 von Terroristen ermordet. Der Bruder des Palästinensers Aziz Abu Sarah starb vor Jahrzehnten nach Misshandlung durch israelische Polizisten. Als junger Mann wurde Abu Sarah zum Anti-Israel-Aktivisten, heute wirbt er an der Seite Inons für Frieden.
Die Terrororganisation Hamas hat am Samstag drei weitere Geiseln aus dem Gazastreifen frei gelassen. Zwei von ihnen wissen zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ihre Angehörigen nicht mehr am Leben sind.
Der Zustand der drei freigelassenen Männer ist kritisch. Stark abgemagert freuen sie sich auf ihre Frauen und Kinder. Zwei von ihnen erfahren erst dann vom Tod ihrer Liebsten.
Trumps Plan, aus Gaza die „Riviera des Nahen Ostens“ zu machen, halten die meisten Experten für abwegig. Was aber wäre eine realistische Zukunft für den zerstörten Küstenstreifen? Mehrere Optionen werden derzeit diskutiert.
Die Gesundheitsversorgung im Gazastreifen wird immer prekärer – nach UN-Angaben ist nur knapp die Hälfte der Kliniken teilweise funktionsfähig. Dennoch nutzt die Terrororganisation Hamas laut israelischen Angaben immer noch große Krankenhäuser als Verstecke und Kommandozentralen.
In der Jerusalemer Altstadt findet sich zwar ein muslimischer Bäcker, der köstliche Christstollen verkauft. Aber die Touristen bleiben fern.
Die Hisbollah und Israel sollen sich auf ein Abkommen geeinigt haben. Bald schon könnten die Waffen schweigen. Und einige hegen die Hoffnung, dass dies mehr sein könnte als nur eine Verschnaufpause.
Fast Hundert LKWs wurden allein am Wochenende laut UN ausgeraubt. Es fehlt in Gaza eine zivile Autorität – außer der Hamas.
Die Wiederwahl Donald Trumps bestärkt Israels extreme Rechte: Die Regierung plant eine Annexion des Westjordanlands im kommenden Jahr. Wie realistisch, wie gefährlich sind die Pläne?
Die Wiederwahl Donald Trumps bestärkt Israels extreme Rechte: Finanzminister Bezalel Smotrich will im nächsten Jahr das Westjordanland annektieren. Nun soll sogar Ministerpräsident Netanjahu im kleinen Kreis bestätigt haben: Ist Trump im Amt, kommt Annexion auf die Agenda. Wie realistisch, wie gefährlich sind die Pläne?
Israels Ministerpräsident hat seinen Verteidigungsminister gefeuert – in einem Moment, da jederzeit mit einem iranischen Angriff gerechnet werden kann.
Ein israelischer Journalist hat auf Einladung eines Soldaten ein Haus gesprengt. Der Fall hat in Israel eine Debatte über die Rolle von Medien im Krieg angefacht: Wie unabhängig berichten israelische Reporter?
Der israelische Gegenschlag auf Iran war sehr begrenzt, wohl auch auf Druck der USA. Wie es nun weiter gehen könnte, sehen Experten durchaus unterschiedlich.
Zuletzt war Sinwar alleiniger Hamas-Chef. Über ein Jahr lang war es ihm gelungen, sich dem Zugriff der israelischen Armee zu entziehen. Wie geht es mit der Terrororganisation weiter?
Der Tod Sinwars bietet die beste Chance seit Langem, das Elend für israelische Geiseln und palästinensische Zivilisten zu beenden, meint Israel-Korrespondentin Mareike Enghusen. Dennoch braucht es vor allem eine strategische Langzeitvision für Gaza.
Mehr als 40 000 Menschen sind seit Ausbruch der Kämpfe im Gazastreifen ums Leben gekommen – und es ist kein Ausweg aus dem Elend in Sicht.
Am 7. Oktober jährt sich zum ersten Mal der Angriff der palästinensischen Terrororganisation Hamas auf Israel. Er hat die israelische Gesellschaft traumatisiert – und verhärtet.
Israelische Soldaten sollen Palästinenser in Gaza als menschliche Schutzschilde benutzt und Häftlinge gefoltert haben.
Mehrere Quellen berichten von palästinensischen Zivilisten, die die israelischen Streitkräfte im Gazakrieg absichern sollen. Was hinter den Vorwürfen steckt.
Viele Israelis haben für den Fall eines Luftangriffs Vorkehrungen getroffen. Eine Familie nahe Tel Aviv zeigt, wie sie sich schützt und wie sie mit der Angst umgeht.
Seit dem Fund der sechs toten Geiseln am Sonntag ist Israel in Aufruhr. Es gibt aber auch Demos gegen Verhandlungen mit der Hamas.
Der Fund von sechs getöteten Geiseln im Gazastreifen, die vor wenigen Tagen offenbar noch lebten, schwächt Netanjahus Argument, dass militärischer Druck zur Befreiung von Geiseln führe, meint unsere Korrespondentin Mareike Enghusen.
Die israelischen Soldaten waren schon ganz nah. Dann haben Hamas-Männer Hersh Goldberg-Polin und fünf weitere Geiseln ermordet. Und immer mehr zeigt sich: militärischer Druck bringt die israelischen Geiseln nicht nach Hause.
In Israel wächst der Druck auf Regierungschef Netanjahu, ein Abkommen mit der Terrororganisation abzuschließen. Der Verteidigungsminister zeigt sich zuversichtlich.
Unter den Menschen, die von der Hamas aus Israel entführt wurden, sind viele Minderjährige. Nachdem die ersten von ihnen befreit sind, wird immer deutlicher, was ihnen angetan wurde.
Radikale Siedler attackieren israelische Soldaten – und erhalten politische Rückendeckung, kommentiert Mareike Enghusen.