Fußball: Was heißt „Derby“?

Ein Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln wird beispielswiese als Rheinisches Derby bezeichnet.
Vitalii Vitleo / shutterstock.comDerbys sind im Mannschaftssport vor allem für die Fans der Teams von großer Bedeutung. Die Vorfreude auf die Matches ist groß. Was genau dahinter steckt, lesen Sie hier.
Definition: Was ist ein „Derby“?
Als „Derby“ wird im Mannschaftssport (vor allem im Fußball) eine Begegnung zwischen zwei Vereinen aus derselben Region bezeichnet, die sich mit einer starken Rivalität gegenübertreten. Für die Fans der Vereine haben Derbys in der Regel eine wichtigere Bedeutung als andere Matches und der Tabellenplatz am Ende der Saison.
Herkunft des Begriffs „Derby“
Geht man dem Ursprung auf die Spur, so gelangt man laut dem DFB (Deutscher Fußball-Bund) und der Bundesliga nach England zu einem mittelalterlichen Sportereignis. In der Region „Derbyshire“ traten die Einwohner zweier Gemeinden in einem Spiel gegeneinander an, in dem es darum ging, mit einem Ball einen Mühlstein in der jeweils anderen Gemeinde zu berühren. Die Entfernung betrug circa drei Meilen. Inzwischen gibt es das Sportereignis nicht mehr, der Begriff Derby hat sich allerdings etabliert. Eine andere etymologische Wurzel ist auf den Pferdesport zurückzuführen, wo der Derbybegriff ein hochpreisiges und hochkarätiges Pferderennen bezeichnet (1).
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Derbys im Fußball in Deutschland
Im deutschen Fußball gibt es zahlreiche nennenswerte Derbys, die bestritten werden können, beispielsweise folgende:
Derbys finden nicht nur im Fußball statt, sondern auch in anderen Sportarten wie beispielsweise im Eishockey.
