STN+STN+Abgekühltes Verhältnis
: Wie aus der Liebe der Deutschen zum Auto eine Zweckehe wurde

Fast so liebevoll wie mit dem  Haustier wurde in Deutschland früher mit dem Familienauto umgegangen. Warum hat sich das geändert? Eine Spurensuche.
Von
Peter Stolterfoht
Stuttgart
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Wolfgang Nantt schreibt zu diesem Foto: „Mein erstes Auto war ein Käfer. Den hatte ich von meinem Bruder geerbt’, bevor ich einen Führerschein hatte. Viele schöne und ein paar unangenehme Erinnerungen habe ich an dieses Auto. Eine weniger gute Erinnerung war ein Unfall noch bevor ich den Führerschein hatte. Mangels Geld habe ich den Käfer nur notdürftig reparieren lassen, aber mit einem für meinen damaligen Geschmack wunderschönen Dekor verziert. Die verdellte Motorhaube zierte eine herrlich schöne orangefarbene Plastikhaube. Noch heute bereue ich das ich dieses Auto nicht behalten habe. Das Bild zeigt meine Eltern und mich auf einer Urlaubsfahrt nach Österreich.“

So sah das in den 70er-Jahren aus, wenn man mit den Eltern in den Urlaub gefahren ist. Auch das Auto blieb dabei unvergesslich.

Wolfgang Nantt