Von Wal bis „Snoop Horse“
: Diese Bilder von Olympia bleiben in Erinnerung

Die Olympischen Spiele in Paris produzieren jede Menge Bilder. Wir zeigen die ikonischsten, die auch nach den Wettkämpfen in Erinnerung bleiben werden.
Von
Michael Bosch
Stuttgart
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  • Beim Surf-Finale der Frauen taucht plötzlich ein Wal aus dem Südpazifik auf. So etwas hat es bei Olympia noch nicht gegeben.

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  • Nur fliegen ist schöner: Der Schwede Armand Duplantis verbesserte seinen eigenen Weltrekord auf 6,25 Meter.

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  • Ein weiteres sportliches Highlight: Nie war ein 100-Meter-Finale bei Olympia enger. Am Ende trennten den Erst- und den Achtplatzierten nur zwölf Hundertstel.

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  • Paris und seine Sehenswürdigkeiten: Besonders gut wurden diese bei den Radrennen der Frauen ...

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  • ... und Männer in Szene gesetzt.

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  • Aber auch beim BMX-Freestyle gelang das gut.

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  • Gemeinsam ist man weniger einsam: Auch wenn die Zehnkämpfer sich über zwei Tage duellierten, am Ende feierten sie zusammen. Dabei entstand dieses besondere Bild.

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  • Über die Seine wurde viel gesprochen. Die Triathlon-Wettbewerbe lieferten aber spektakuläre Bilder – und eine goldene Medaille für das deutsche Team im Mixed-Wettbewerb.

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  • Simone Biles steht Kopf – auch in Paris.

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  • Das Olympische Feuer, das über Paris schwebt, ist längst zum beliebten Fotomotiv geworden. Es soll auch nach den Spielen erhalten bleiben.

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  • Es raucht: Skeet ist eine der Sportarten, die sonst nicht im TV stattfinden.

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  • Die Surf-Wettbewerbe nach Tahiti zu verlegen, hat sich als Glücksgriff erwiesen. Teahupo’o ist eine Augenweide. Auf dem Wasser...

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  • ... unter Wasser ...

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  • ... und natürlich auch im sogenannten Barrel, der sich „überschlagenden“ Welle.

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  • Nicht im Ozean, sondern im Becken – aber trotzdem beeindruckend: Synchronschwimmen bei den Olympischen Spielen.

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  • Sportstätten an denen man sich nicht satt sehen kann: hier die Wänder der Kletterwettbewerbe

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  • Der Mann mit dem sechseckigen Schläger: Truls Möregårdh holte im Einzel-Wettbewerb Silber.

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  • Die Kugelstoßerin mit der Maske: Raven Saunders aus den USA

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Höchstleistungen, Emotionen, große Bilder: die Spiele 2024 sind bislang ein voller Erfolg. Für die Eröffnungsfeier gab es nicht nur Lob, aber die eigentliche Veranstaltung produziert bislang starke Motive am Fließband. Das hat mehrere Gründe. So pittoresk wie Paris ist kaum eine andere Millionen-Metropole auf der Welt. Hier reiht sich Sehenswürdigkeit an Sehenswürdigkeit – und die Organisatoren haben die Wettkampfstätten gekonnt eingebaut.

Dann sind da die Zehntausende von Fans, die die Wettkämpfe zu etwas ganz Besonderem machen. Vor allem im Vergleich zu den Corona-Spielen von Tokio. Und zu guter Letzt liegt es natürlich auch an den Athletinnen und Athleten selbst, die mit ihrem Können verzücken. Wir zeigen spektakuläre, lustige und ikonische Moment:

Das Sportfoto des Jahres? Gabriel Medina feiert einen gelungenen Ritt

Foto: www.imago-images.de/IMAGO/maping

Gabriel Medina reist mit der Bronze-Medaille von den Spielen heim. Im Gedächtnis bleiben wird er aber auch wegen seiner Pose in einer der vorherigen Runden: Er scheint in den Wolken zu stehen, ein Arm triumphierend in den Himmel gereckt, das Surfbrett aufrecht hinter. Gelungen ist die ikonische Aufnahme dem AFP-Fotograf Jérôme Brouillet, der zuvor zehn Stunden auf dem Meer verbrachte hatte. Das hat sich gelohnt.

Der französische Fotograf, war es auch, der am Finaltag der Surf-Wettbewerbe einen weiteren besonderen Moment festhielt. Hinter den Surferinnen tauchte ein Wal auf, der sich wieder in den Südpazifik fallen ließ. Spektakulär!

Ein Wal taucht beim Surf-Wettbewerb auf Tahiti auf.

Foto: dpa/AP/Gregory Bull

Die Kulisse gekonnt genutzt hat auch der Sieger des Straßenradrennens, Remco Evenpoel. Der Belgier hielt nach seiner Triumph-Fahrt über mehr als 270 Kilometer am Ende direkt hinter dem Zielstrich an und posierte – im Hintergrund der Eiffelturm. Ebenfalls ein Bild, das es so nicht mehr bei Olympischen Spielen geben wird.

Großer Radsportler vor großer Kulisse: Remco Evenepoel

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Auch wenn das Internationale Olympische Komitee (IOC) stets betont, dass die Spiele unpolitisch seien – sie sind es nicht. Das zeigt auch diese Aufnahme. Bei der Siegerehrung im Tischtennis-Doppel posieren Sportlerinnen und Sportler aus Nord- und Südkorea gemeinsam für ein Selfie. Im „normalen“ Leben undenkbar.

Athletinnen und Athleten aus Südkorea und Nordkorea posieren gemeinsame auf dem Siegertreppchen.

Foto: www.imago-images.de/IMAGO/HUGO PHILPOTT

Einer der „Internethelden“ der Spiele ist der türkische Schütze Yusuf Dikeç. Er beeindruckte im Teamwettbewerb mit seiner aufreizenden Lässigkeit und damit, dass er auf Schnickschnack und Equipment verzichtete. Ganz anders als die meisten Teilnehmer. Am Ende gab es für ihn und seine Partnerin Silber – und jede Menge Aufmerksamkeit im Netz.

Yusuf Dikeç mit seiner Partnerin Sevval Ilayda Tarhan im Mixed-Wettbewerb.

Foto: dpa/AP/Manish Swarup

Sie ist immer für Highlights gut: Simone Biles. Bei Olympia verpasste sie am Boden, ihrer stärksten Disziplin, überraschend Gold. Gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Jordan Chiles, die Dritte wurde, huldigte sie der verdienten Siegerin Rebeca Andrade aus Brasilien. „Es war einfach die richtige Entscheidung“, sagte Biles später zu der Aktion: „Rebeca ist so unglaublich, sie ist eine Königin. Es ist so aufregend, ihr zuzusehen, und die Fans in der Menge haben sie immer angefeuert, also war es genau das Richtige.“

Die besten verneigt sich: Simone Biles (links) und ihre Teamkollegin Chiles rahmen Siegerin Andrade ein.

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Superstars und solche, die bis dato (fast) niemand kannte, treffen aufeinander. Auch solche Bilder beschert Olympia alle vier Jahre. NBA-Legende Dirk Nowitzki war live beim grandiosen Sieg der 3x3-Basketballerinnen dabei. Und ein gemeinsames Foto gab es anschließend selbstverständlich auch.

Dirk Nowitzki mit den vier Siegerinnen im 3x3.

Foto: www.imago-images.de/IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

Springen, Schweben, Schmerzen unterdrücken: so könnte man den Wettkampf des Franzosen Anthony Ammirati zusammenfassen. In der Qualifikation riss er die Latte, die auf 5,70 Meter lag – mit seinem besten Stück. Die Reaktionen im Netz waren entsprechend.

Manche nennen ihn jetzt „Snoop Horse“: Der Rapper Snoop Dogg hat sich zum inoffiziellen Maskottchen von „Paris 2024“ gemausert und macht die Spiele zu seiner eigenen Show. Verfolgt hat er etliche Sportarten, in Erinnerung dürfte aber vor allem sein Besuch beim Dressurreiten bleiben. Der 52-Jährige kam im kompletten Reitoutfit samt Helm.

Rapper und Pferdefan: Snoop Dogg beim Dressurreiten

Foto: www.imago-images.de/IMAGO/nordphoto GmbH / Straubmeier

Die Olympischen Spiele in Paris gehen noch bis Sonntag, 11. August. In unserer Bildergalerie haben wir weitere Bilder, die auch darüber hinaus strahlen werden, zusammengetragen.