VfB Stuttgart in der Europa League
: Play-offs – der VfB-Gegner steht fest

Das Duell in der Zwischenrunde steht fest: der deutsche Pokalsieger bekommt es mit Celtic Glasgow zu tun – eine besondere Herausforderung.
Von
Carlos Ubina
Stuttgart
  • Auf ein Neues: der Siegtorschütze Chema steht mit dem VfB Stuttgart nun vor einer weiteren Herausforderung in der Europa League.

    Baumann/Julia Rahn
  • Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Anpfiff in bester Laune.

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  • Lothar Matthäus (l.) ist nach überstandener OP wieder zurück und begrüßt Young-Boys-Trainer Gerardo Seoane.

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  • Nach der Niederlage gegen AS Rom scheint der VfB entschlossen zu sein, dieses Spiel zu gewinnen. Deniz Undav erzielte bereits in der 6. Minute das 1:0.

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  • Nur eine Minute später legt der VfB nach: Ermedin Demirović erzielt in der 7. Minute das 2:0.

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  • Freude nach dem Doppelschlag: Die Torschützen Deniz Undav und Ermedin Demirović umarmen sich.

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  • Die Devise des VfB schien zu sein: Möglichst früh Druck aufbauen und sich rechtzeitig absichern. So kam es bereits in der 13. Minute zur nächsten Torchance. Allerdings scheiterte Jeff Chabot (M.) an YB-Keeper Marvin Keller.

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  • Der VfB blieb weiter am Drücker: Badredine Bouanani kam aus guter Position zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch knapp.

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  • Als Nächstes sorgte Chris Führich für Gefahr. Der VfB-Angreifer kam über links zum Abschluss – leider ohne Erfolg.

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  • Young-Boys-Coach Seoane spornte seine Mannschaft von der Seitenlinie aus an.

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  • VfB-Flügelspieler Lorenz Assignon tauchte im Strafraum auf, kam aber nicht zum Torabschluss.

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  • Um den VfB am Toreschießen zu hindern, war Young-Boys-Torwart Keller auf die Hilfe seiner Mitspieler angewiesen.

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  • Beim Kampf um den Ball landeten VfB-Torhüter Fabian Bredlow und YB-Offensivspieler Darian Males verstrickt auf dem Boden.

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  • Zu nachlässig in der Schlussphase der ersten Hälfte: Der VfB kassiert in der 42. Minute durch Armin Gigović das 1:2.

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  • In der zweiten Halbzeit kamen die Schwaben durch einen Freistoß von Angelo Stiller in den Strafraum der Gegner, konnten die Chance aber nicht nutzen.

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  • Und plötzlich war der VfB ausgekontert. In der 57. Minute glich Sandro Lauper für die Young Boys zum 2:2 aus.

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  • Wenn es auf der einen Seite nicht klappt, droht die Strafe auf der anderen. In der 64. Minute kamen die Young Boys fast zur Führung: Saidy Janko stürmte über die rechte Seite, ...

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  • ...seine Flanke verpasste Sanches, ...

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  • ...doch Bredlow parierte glänzend.

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  • Dabei hatten die Fans ihren VfB durchgehend mit einer beeindruckenden Choreografie und lautstarken Gesängen unterstützt.

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  • Trainer Sebastian Hoeneß reagiert und wechselte in der 67./68. Minute gleich vier Spieler aus, um neuen Schwung ins VfB-Spiel zu bringen

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  • Es war wie verhext: Bilal El Khannouss brachte einen Freistoß von der rechten Seite herein, Demirović verlängerte per Kopf, doch der Ball ging knapp am langen Eck vorbei.

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  • Auch Badredine Bouanani scheiterte. Nach einem starken Sprint von Jamie Leweling kam sein Linksschuss zu spät und ging am Tor vorbei.

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  • Nach etlichen vergeblichen Versuchen erlöste Chema Andrés die VfB-Fans schließlich. In der 90. Minute traf er zum Siegtor.

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Die Spannung ist groß gewesen im Clubhaus mit dem roten Dach in Bad Cannstatt – und der Blick richtete sich nach Nyon. Am Schweizer Sitz der Europäischen Fußball-Union (Uefa) wurden die Play-off-Paarungen für die Europa League ausgelost. Celtic Glasgow oder Ludogorez Rasgrad lautete dabei die Frage für den VfB Stuttgart. Die Antwort: der Fußball-Bundesligist trifft in der Zwischenrunde auf den Celtic Football Club aus Glasgow.

Der VfB tritt dabei am 19. Februar zuerst in der schottischen Großstadt an. Das stand bereits fest, ehe die Auslosung stattfand. Denn der Modus bestimmt, dass nach der Ligaphase die Mannschaften auf den Tabellenrängen neun bis 16 den Vorteil erhalten, das Rückspiel am 26. Februar im eigenen Stadion auszutragen. Als Elfter verpasste der VfB nach dem 3:2 gegen die Young Boys Bern zwar die direkte Qualifikation für das Achtelfinale – dafür wäre ein Platz unter den Top acht nötig gewesen, aber nun treffen die Stuttgarter auf den Tabellen-21.

Sollte sich der VfB im K.-o.-Modus gegen Celtic durchsetzen, richtet sich der Blick am 27. Februar bereits wieder nach Nyon. Dann werden die restlichen Finalrunden im Uefa-Haus ausgelost. Der Turnierbaum (vergleichbar mit Tennis) steht dabei fest. Für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß bedeutet das: Sie würde es im Erfolgsfall nach den Play-ofs mit einem portugiesischen Gegner zu tun bekommen – FC Porto oder Sporting Braga.

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