Fußball-WM 2026
: Drittes WM-Finale: Rekordjäger Messi zieht mit Cafú gleich

Lionel Messi verliert mit Argentinien das WM-Finale, schreibt aber Geschichte. Der Superstar ist erst der zweite Spieler mit drei Einsätzen in WM-Endspielen.
Von
red/sid
East Rutherford
FBL-WC-2026-MATCH104-ESP-ARG-FINAL: Argentina's forward #10 Lionel Messi reacts after he was handed a medal during the award ceremony of the 2026 World Cup football tournament final match between Spain and Argentina at the New York/New Jersey Stadium in East Rutherford on July 19, 2026.  (Photo by JUAN MABROMATA / AFP)

Lionel Messi schreibt trotz der Finalniederlage WM-Geschichte.

JUAN MABROMATA/afp
  • Messi bestreitet sein drittes WM-Finale und zieht als Rekordjäger mit Cafú gleich.
  • Argentinien verliert gegen Spanien 0:1 n.V., zuvor Finals 2014 und 2022 bestritten.
  • Einziger Spieler mit drei Finals war zuvor Cafú, der 1994, 1998 und 2002 dabei war.
  • Messi hält WM-Rekorde: meisten Teilnahmen (6), Spiele (34) und Siege (23).
  • Mit 39 Jahren ist er der älteste Feldspieler in einem WM-Finale – Platz zwei der Torjägerliste.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Finale verloren – und doch Geschichte geschrieben: Lionel Messi geht als zweiter Fußballer in die WM-Historie ein, der in drei Finals zum Einsatz gekommen ist. Nach 2014 (0:1 n.V. gegen Deutschland) und 2022 (4:2 i.E. gegen Frankreich) stand er auch beim Spiel zwischen Argentinien und Spanien (0:1 n.V.) am Sonntagabend in den USA auf dem Platz. Als einziger Spieler zuvor hatte dies der Brasilianer Cafú geschafft, der 1994, 1998 und 2002 um den WM-Titel spielte.

Messi hält zudem die Rekorde für die meisten Teilnahmen an WM-Endrunden (6, geteilt mit Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa), die meisten Spiele (34) und die meisten Siege (23). Zudem ist der 39-Jährige seit Sonntag der älteste Feldspieler in einem WM-Finale. In der „ewigen“ Torjägerliste liegt er auf Platz zwei (21 Tore) hinter dem Franzosen Kylian Mbappé (22).

„Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass noch einmal jemand in drei WM-Finals spielt, und empfinde es als Ehre, dass ich der einzige Fußballer bin, dem das gelang“, hatte Cafú nach dem Titelgewinn 2002 gesagt. Damals hatte er die Seleção als Kapitän zum Sieg gegen Deutschland (2:0) geführt. 1994 wurde er beim Finalsieg über Italien (3:2 i.E.) eingewechselt, 1998 stand er bei der Niederlage gegen Frankreich (0:3) 90 Minuten auf dem Platz.