Fußball-Nationalmannschaft
: Berater dementiert Einigung über Klopp-Wechsel zum DFB

Jürgen Klopps Berater dementiert Berichte über eine Einigung mit Red Bull. Der mögliche Wechsel des Ex-Liverpool-Trainers zum DFB bleibt damit vorerst offen.
Von
red/sid
München
Jürgen Klopp und Oliver Mintzlaff

Jürgen Klopp (l.) und Oliver Mintzlaff. Klopps Berater Marc Kosicke dementiert eine Einigung mit Red Bull (Archivfoto).

Jan Woitas/dpa
  • Klopps Berater dementiert Berichte über eine Einigung mit Red Bull für den DFB-Wechsel.
  • DFB äußert sich nicht zum Verhandlungsstand und verweist auf zuständige Gremien.
  • Medien meldeten Vertragsunterschrift bis 2030 am Freitag – Inhalte nach dem WM-Finale.
  • Treffen mit RB-Boss Mintzlaff in New York: Ausstieg aus Vertrag als „Head of Global Soccer“ Thema.
  • Bild am Sonntag: Red Bull stellt keine Forderungen, Klopp keine Rolle als Botschafter oder Berater.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Jürgen Klopps Berater Marc Kosicke hat Berichte über eine angebliche Einigung zwischen Klopps bisherigem Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer auf SID-Anfrage dementiert. Zuvor hatten Sky und Bild am Sonntag berichtet, der Weg für Klopps Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) sei frei.

Der DFB teilte dazu auf SID-Anfrage mit: „Der DFB kommentiert den aktuellen Verhandlungsstand mit Jürgen Klopp nicht. Eine finale Entscheidung treffen die zuständigen Gremien.“ Laut Berichten soll Klopp voraussichtlich am Freitag einen Vertrag bis 2030 beim DFB unterschreiben und dann auch offiziell vorgestellt werden. Die genauen Inhalte sollen nach dem WM-Finale am Sonntag festgehalten werden.

Red Bull stellt keine Forderungen an den Verband

Bei einem Treffen mit RB-Boss Oliver Mintzlaff in New York, wo Klopp noch als Experte von MagentaTV tätig ist, ging es um die Frage, unter welchen Bedingungen der 59-Jährige aus seinem bis 2029 laufenden Vertrag als „Head of Global Soccer“ beim Brause-Giganten aussteigen kann. Zuletzt hieß es, Klopp könnte dem Konzern als Berater erhalten bleiben. Eine millionenschwere Ablöse will sich der DFB sparen.

Wie die Bild am Sonntag berichtete, habe Red Bull keine Forderungen an den Verband gestellt. Auch wird Klopp demnach keine Aufgaben als Botschafter oder Berater bei dem Konzern ausüben. Klopp habe sich mit Mintzlaff entsprechend geeinigt. Eine grundsätzliche Einigung zwischen dem DFB und Klopp soll bereits zuvor erfolgt sein, auch mit RB habe der Verband schon einigende Gespräche geführt.

Klopp soll die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten, der nach dem abermaligen WM-Desaster zurückgetreten war. Das erste Länderspiel unter dem neuen Bundestrainer steht am 24. September in Amsterdam in der Nations League gegen die Niederlande an.