Deutscher Fußball-Bund
: Info über Eckpunkte: Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp

Jürgen Klopp soll Bundestrainer werden. Da sind sich alle Beteiligten unverändert einig. Nach einer Sitzung führender DFB-Funktionäre gibt es aber noch Klärungsbedarf. Es geht auch um Werbe-Deals.
Von
red/dpa
Frankfurt/Main
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Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Jan Woitas/dpa
  • DFB-Spitze hält an Jürgen Klopp als Wunsch-Bundestrainer fest – noch keine Einigung.
  • Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschaftern diente nur der Information, keine Beschlüsse.
  • Knackpunkt sind Klopps private Werbeverträge und deren Vereinbarkeit mit DFB-Partnern.
  • Mit Red Bull sind Eckpunkte und „kreative Lösungen“ zur Vertragsauflösung offenbar gefunden.
  • Vertrag bis zur WM 2030 im Gespräch; nächste Nations-League-Spiele erst ab 24. September.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter. 

DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.

Auch Klopps Werbeverträge im Fokus

Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann. 

Wie mit Klopp selbst hat der DFB mit Red Bull offenbar Eckpunkte für eine Einigung bereits erzielt. Hier geht es wohl noch um Details. Dem Vernehmen nach soll Klopp als 13. Chefcoach der Nationalmannschaft einen Vertrag bis zur WM 2030 erhalten.

Neuendorf und Blask sind wichtige Figuren im Klopp-Poker. (Archivbild)

Tom Weller/dpa

Mit Red Bull gibt es offenbar „kreative Lösungen“, wie der bis 2029 datierte Kontrakt als Head of Global Soccer des Getränkeunternehmens aufgelöst werden kann. Das berichtet auch die „Bild“-Zeitung mit Informationen aus der Sitzung. 

Klopps Sommer-Job endet diese Woche

Über finanzielle Rahmenbedingungen wie das mögliche Gehalt Klopps oder Kompensationszahlungen für Red Bull wurde dort nach dpa-Informationen nicht gesprochen. Offen ist derzeit wieder, bis wann eine finale Lösung zu erzielen ist. Mintzlaff reist in die USA, um rund um das WM-Finale am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF/MagentaTV) direkt mit Klopp zu sprechen. 

Der einstige Erfolgscoach von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool beschließt dort mit dem Endspiel seinen Sommer-Job als Experte von MagentaTV. 

Eile in der Personalie zur Nachfolge von Julian Nagelsmann, der nach der WM-Enttäuschung zurückgetreten war, gibt es nicht. Die nächsten Länderspiele stehen erst vom 24. September bis 4. Oktober mit vier Partien in der Nations League in den Niederlanden, gegen Serbien und zweimal gegen Griechenland an.