Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen
: Innenminister Dobrindt unterbricht Urlaub

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt reist nach Leipzig. Grund ist der Drohnen-Vorfall am dortigen Flughafen.
Von
dpa
Berlin/Leipzig
Jetzt in der App anhören

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)

Sebastian Gollnow/dpa
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt reist wegen eines Drohnen-Vorfalls nach Leipzig.
  • Er unterbricht dafür seinen Urlaub – eine Lagebesprechung am Flughafen ist geplant.
  • Teilnehmende: Sachsens Innenminister Armin Schuster und Spitzen der Sicherheitsbehörden.
  • Erwartet werden Dieter Romann von der Bundespolizei und Verfassungsschutz-Chef Sinan Selen.
  • Anschließend will Dobrindt gegen 19.30 Uhr die Presse informieren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt unterbricht seinen Urlaub wegen des Vorfalls mit einer Drohne am Flughafen Leipzig. Der CSU-Politiker reise zu einer Lagebesprechung mit dem sächsischen Innenminister Armin Schuster (CDU) und den Spitzen der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern am Flughafen an, teilte sein Ministerium in Berlin mit.

Erwartet werde, dass unter anderem Bundespolizei-Präsident Dieter Romann und Verfassungsschutz-Chef Sinan Selen teilnehmen würden, hieß es. Anschließend, gegen 19.30 Uhr, will Dobrindt die Presse informieren.

Nach Angaben des LKA wurde die Drohne mit der Sprengvorrichtung auf der Start- und Landebahn „Südpiste“ von einem Mitarbeiter des Flughafens gefunden. Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt sei mit einem Frachtflugzeug zusammengestoßen, nachdem das Flugzeug wegen der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchstartete. Bei der Maschine konnten nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt werden, hieß es.