Protest gegen Stuttgart 21: Kulturabend statt Montagsdemo – Max Uthoff bei S21-Gegnern zu Gast

Der Kabarettist Max Uthoff, bekannt aus der ZDF-Sendung „Die Anstalt“, tritt beim Abend der Stuttgart-21-Gegner im Württembergischen Kunstverein auf.
Sven Hoppe/dpa- Gegner von Stuttgart 21 laden am 14. September zu einem Abend im Kunstverein ein.
- Statt Montagsdemo gibt es Programm mit Kabarett, Wortbeiträgen und Kurzfilm.
- Max Uthoff tritt auf, dazu Timo Brunke und Peter Grohmann. Gezeigt wird ein Kurzfilm.
- Podium mit Herta Däubler-Gmelin, Kathrin Hartmann, Jürgen Resch und Hans-Jörg Jäkel.
- Thema sind Folgen für Bahnverkehr, Stadtentwicklung und Finanzen – Kritik an Kosten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Das Projekt röchelt – der Widerstand ist putzmunter“: Unter diesem Motto laden die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 am 14. September ab 18 Uhr statt der klassischen Montagsdemo zu einem Abend im Württembergischen Kunstverein am Schlossplatz ein. Die Veranstalter wollen damit zeigen, dass der Widerstand gegen das Bahnprojekt weiterhin aktiv ist und Unterstützung aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen erfährt.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Demoteam der Parkschützer, unterstützt von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21. Auf dem Programm stehen ein Auftritt des Kabarettisten Max Uthoff, bekannt aus der ZDF-Sendung „Die Anstalt“, sowie Beiträge der Wortkünstler Timo Brunke und Peter Grohmann von den Anstiftern. Außerdem wird der Kurzfilm „Die 7 Todsünden von Stuttgart 21“ von Klaus Gietinger gezeigt.
Podiumsdiskussion mit Ex-Bundesjustizministerin
Ein weiterer Programmpunkt ist eine Podiumsdiskussion mit der früheren Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin, der Journalistin und Autorin Kathrin Hartmann, DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und Hans-Jörg Jäkel vom Aktionsbündnis. Im Mittelpunkt stehen die Folgen des Projekts Stuttgart 21 für Bahnverkehr, Stadtentwicklung und öffentliche Finanzen.
Die Veranstalter verstehen das Fest nicht nur als kulturellen Abend, sondern auch als politisches Signal. Sie kritisieren Kostensteigerungen, weitere Bauprojekte und die aus ihrer Sicht anhaltenden Belastungen für den Bahnverkehr. Eingeladen sind alle, die sich für die Debatte um Stuttgart 21 und die Zukunft des Bahnverkehrs interessieren.
